Essermühle

Hausmühlen und Kugelmühlen

Gemeinde: Zederhaus

Zeitkategorie: 20. Jahrhundert

Chronik:

Das genaue Erbauungsdatum der Mühle ist leider nicht nachvollziehbar, da sie bei vielen schweren Unwettern stark beschädigt wurde. Bis vor einigen Jahrzehnten war die Essermühle noch in Betrieb. Jetzt ist sie Teil des Zederhauser Mühlenweges und vermittelt kindgerecht die Verarbeitung des Getreides. Sie kann im Rahmen einer Führung besichtigt werden.

Beschreibung:

Die Essermühle ist die unterste der noch vorhandenen Mühlen im Dorfergraben. Sie befindet sich ca. 70 m oberhalb der Landesstraße, firstparallel zum Hang mit oberschlächtigem Wasserrad. Die Essermühle ist eine gezimmerte Mühle mit Kopfschrotverbindungen. Der Eingang befindet sich auf der taleinwärts gerichteten Giebelseite. Das Dach kragt über das Mühlrad, um es vor Witterungseinflüssen zu schützen. Der Giebel ist mit Brettern lotrecht verschalt, die teilweise noch mit Holznägeln genagelt sind. Um die Balken vor dem Spritzwasser der Mühle zu schützen, wurden diese auf der Mühlradseite mit Schindeln ummantelt. Das Satteldach ist ebenfalls mit Brettschindeln eingedeckt. Gerinne, Mühlrad wie Mahlgang sind noch vorhanden.

Details

Gemeindename Zederhaus
Gemeindekennzahl 50515
Ortsübliche Bezeichnung Essermühle
Objektkategorie 2200 ( Hausmühlen und Kugelmühlen | | )

Katastralgemeinde Zederhaus -- GEM Zederhaus
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 195
Ortschafts- bzw. Ortsteil Dorf
Straße und Hausnummer bzw. Flurname
Längengrad 13.503486
Breitengrad 47.155446

denkmalgeschützt geschuetzt

Höhe (m) 3.5
gemessen od. geschätzt geschätzt
Breite (m) 3
gemessen od. geschätzt geschätzt
Tiefe (m) 4
gemessen od. geschätzt geschätzt

Zustandsklassifizierung gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Die Essermühle ist die unterste der noch vorhandenen Mühlen im Dorfergraben. Sie befindet sich ca. 70 m oberhalb der Landesstraße, firstparallel zum Hang mit oberschlächtigem Wasserrad. Die Essermühle ist eine gezimmerte Mühle mit Kopfschrotverbindungen. Der Eingang befindet sich auf der taleinwärts gerichteten Giebelseite. Das Dach kragt über das Mühlrad, um es vor Witterungseinflüssen zu schützen. Der Giebel ist mit Brettern lotrecht verschalt, die teilweise noch mit Holznägeln genagelt sind. Um die Balken vor dem Spritzwasser der Mühle zu schützen, wurden diese auf der Mühlradseite mit Schindeln ummantelt. Das Satteldach ist ebenfalls mit Brettschindeln eingedeckt. Gerinne, Mühlrad wie Mahlgang sind noch vorhanden.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details

Zeitkategorie 20. Jahrhundert
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Das genaue Erbauungsdatum der Mühle ist leider nicht nachvollziehbar, da sie bei vielen schweren Unwettern stark beschädigt wurde. Bis vor einigen Jahrzehnten war die Essermühle noch in Betrieb. Jetzt ist sie Teil des Zederhauser Mühlenweges und vermittelt kindgerecht die Verarbeitung des Getreides. Sie kann im Rahmen einer Führung besichtigt werden.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)

Eingang, ostseitig
August 2019
Rosmarie Gfrerer

Nordseite
August 2019
Rosmarie Gfrerer

Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Kulturkatalog Zederhaus, 1998. Hrsg. vom SIR, Salzburg Institut für Raumordnung und Wohnen.

Rosmarie Gfrerer
Datum der Erfassung 2019-08-03
Datum der letzten Bearbeitung 2020-03-12
letzter Bearbeiter Andrea Rosenberger

Standort

Kommentare

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Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.