Wandbild am Wirtshausgebäude des Bräuwirtes

Statuen und BilderHausbilder

Gemeinde: Bergheim

Zeitkategorie: 20. Jahrhundert, 2. Hälfte

Chronik:

Johanna Schönbauer (geborene Moßhammer, *1951), als ehemalige Wirtin des Bräuwirtes erinnert sich:
"Das Heiligenbild stellt den heiligen Leonhard dar, als Nothelfer und Beschützer des Viehs. Mein Vater war mehr Landwirt als Wirt, deshalb seine Vorliebe für den Hl. Leonhard und außerdem hatten wir bis Mitte der 1960er Jahre noch Vieh im Stallgebäude unseres Wirtshauses stehen.
Das Hausbild ist in einer Fensternische, auf die Mauer eines zugemauerten Fensters der ehemaligen Metzgerei aufgemalt. Entstanden ist das Bild ca. Mitte der 1960er Jahre. Auftraggeber war mein Vater, Bräuwirt Ferdinand Moßhammer. Die Künstlerin war eine Frau Paulus, eine Bekannte meines Vaters aus Salzburg. Das Bild ist meiner Erinnerung nach noch nicht renoviert worden".

Beschreibung:

An der, der Fischach zugewandten Traufseite des Wirthausgebäudes des Bräuwirtes, befindet sich links neben dem Eingang zur ehemaligen Metzgerei in einer zugemauerten Fensternische, ein Gemälde. Dieses zeigt den Hl. Leonhard auf einer Wolke sitzend, thronend und beschützend über dem Vieh und dem Bauernstand.
Weiters sind neben der sitzenden Leonhardfigur die für Leonharddarstellungen typischen Attribute wie der Abtstab, die Ketten und das Buch dargestellt.

Details

Gemeindename Bergheim
Gemeindekennzahl 50303
Ortsübliche Bezeichnung Wandbild am Wirtshausgebäude des Bräuwirtes
Objektkategorie 3101 ( Statuen und Bilder | | Hausbilder)

Katastralgemeinde Bergheim I -- GEM Bergheim
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer
Ortschafts- bzw. Ortsteil Lengfelden
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Lengfelden 21
Längengrad 13.045949
Breitengrad 47.845553

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 1.58
gemessen od. geschätzt gemessen
Breite (m) 1.28
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m)
gemessen od. geschätzt --

Zustandsklassifizierung sanierungsbedürftig
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen
Besitzerin verständigen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) An der, der Fischach zugewandten Traufseite des Wirthausgebäudes des Bräuwirtes, befindet sich links neben dem Eingang zur ehemaligen Metzgerei in einer zugemauerten Fensternische, ein Gemälde. Dieses zeigt den Hl. Leonhard auf einer Wolke sitzend, thronend und beschützend über dem Vieh und dem Bauernstand.
Weiters sind neben der sitzenden Leonhardfigur die für Leonharddarstellungen typischen Attribute wie der Abtstab, die Ketten und das Buch dargestellt.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details

Zeitkategorie 20. Jahrhundert, 2. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Johanna Schönbauer (geborene Moßhammer, *1951), als ehemalige Wirtin des Bräuwirtes erinnert sich:
"Das Heiligenbild stellt den heiligen Leonhard dar, als Nothelfer und Beschützer des Viehs. Mein Vater war mehr Landwirt als Wirt, deshalb seine Vorliebe für den Hl. Leonhard und außerdem hatten wir bis Mitte der 1960er Jahre noch Vieh im Stallgebäude unseres Wirtshauses stehen.
Das Hausbild ist in einer Fensternische, auf die Mauer eines zugemauerten Fensters der ehemaligen Metzgerei aufgemalt. Entstanden ist das Bild ca. Mitte der 1960er Jahre. Auftraggeber war mein Vater, Bräuwirt Ferdinand Moßhammer. Die Künstlerin war eine Frau Paulus, eine Bekannte meines Vaters aus Salzburg. Das Bild ist meiner Erinnerung nach noch nicht renoviert worden".
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)

Nahaufnahme
12.04.2022
Herbert Podlipnik

Detail
April 2022
Herbert Podlipnik

Bildnische
April 2022
Herbert Podlipnik

Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Gespräch am 17.03.2022 mit Johanna Schönbauer

Gemeinde Bergheim
Datum der Erfassung 2022-04-03
Datum der letzten Bearbeitung 2022-04-25
letzter Bearbeiter Monika Brunner-Gaurek

Standort

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Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.