Wegkreuz beim Müllner Steg

Religiöse KleindenkmälerKreuzeWeg- oder Feldkreuze

Gemeinde: Stadt Salzburg

Zeitkategorie: 19. Jahrhundert, 1. Hälfte

Chronik:

Das Wegkreuz beim Müllner Steg wurde 1801 an Stelle eines älteren schadhaften Vorgängerkreuzes als Doppelkreuz aufgerichtet. Die Seite gegen den Fluss war für die Salzachschiffer, die Seite gegen die Straße für die Wanderer und Fuhrleute bestimmt. Um 1900 schenkte der damalige Besitzer der Liegenschaft eine Hälfte des Kreuzes der Pfarrkirche Mülln.

Beschreibung:

Nahe dem Haus Müllner Hauptstraße 2 steht am Rande des Franz-Josef-Kais ein hohes, der Salzach zugewandtes Wegkreuz. Der aus Holz geschnitzte Corpus ist farbig gefasst. Die von seinem Haupt ausgehenden Strahlen und sein Lendenschurz sind vergoldet. Über dem Gekreuzigten ist die INRI-Tafel und darüber ein ovales Gemälde mit der Dreifaltigkeit angebracht. Weitere Tafeln zu beiden Seiten der Unterschenkel tragen die Inschriften: „Gehst Du bei diesem / Kreuz vorbei / bedenk was dessen / Deutung sei / zieh ab den Hut du / bist ein Christ / der durch den Herrn / erlöset ist!“ und „Gelobt sei / Jesus Christus / in Ewigkeit / Amen!“. Das Kreuz wird von einem verschindelten Schopfdach geschützt.

Details

Gemeindename Stadt Salzburg
Gemeindekennzahl 50101
Ortsübliche Bezeichnung Wegkreuz beim Müllner Steg
Objektkategorie 1561 ( Religiöse Kleindenkmäler | Kreuze | Weg- oder Feldkreuze)

Katastralgemeinde Salzburg -- GEM Stadt Salzburg
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 418/5
Ortschafts- bzw. Ortsteil Salzburg Mülln / Inneres Mülln
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Müllner Hauptstraße 2 / Franz-Josef-Kai
Längengrad 13.037087
Breitengrad 47.804838

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 4
gemessen od. geschätzt geschätzt
Breite (m) 3
gemessen od. geschätzt geschätzt
Tiefe (m) 0.05
gemessen od. geschätzt geschätzt

Zustandsklassifizierung sanierungsbedürftig
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen
Corpus und Schrifttafeln werden gegenwärtig von der Restauratorin der Stadtgemeinde Salzburg, Frau Ursula Mair, restauriert.

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Nahe dem Haus Müllner Hauptstraße 2 steht am Rande des Franz-Josef-Kais ein hohes, der Salzach zugewandtes Wegkreuz. Der aus Holz geschnitzte Corpus ist farbig gefasst. Die von seinem Haupt ausgehenden Strahlen und sein Lendenschurz sind vergoldet. Über dem Gekreuzigten ist die INRI-Tafel und darüber ein ovales Gemälde mit der Dreifaltigkeit angebracht. Weitere Tafeln zu beiden Seiten der Unterschenkel tragen die Inschriften: „Gehst Du bei diesem / Kreuz vorbei / bedenk was dessen / Deutung sei / zieh ab den Hut du / bist ein Christ / der durch den Herrn / erlöset ist!“ und „Gelobt sei / Jesus Christus / in Ewigkeit / Amen!“. Das Kreuz wird von einem verschindelten Schopfdach geschützt.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details Das früher an der Rückseite, gegen die Hauptstraße gerichtete Kruzifix des einstigen Doppelkreuzes befindet sich heute an der südwestlichen Außenwand des Apsisanbaues der Müllner Pfarrkirche.

Zeitkategorie 19. Jahrhundert, 1. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Das Wegkreuz beim Müllner Steg wurde 1801 an Stelle eines älteren schadhaften Vorgängerkreuzes als Doppelkreuz aufgerichtet. Die Seite gegen den Fluss war für die Salzachschiffer, die Seite gegen die Straße für die Wanderer und Fuhrleute bestimmt. Um 1900 schenkte der damalige Besitzer der Liegenschaft eine Hälfte des Kreuzes der Pfarrkirche Mülln.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)



Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Brettenthaler, Josef: Mülln – Stadtteil der Zukunft, Salzburg o.J. (1979?) S.21 f.

G.Friedl
Datum der Erfassung 2008-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 2008-01-01
letzter Bearbeiter G.Friedl

Standort

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Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.