Portal des Müllner Pfarrhofes

Haustüren und Tore

Gemeinde: Stadt Salzburg

Zeitkategorie: 17. Jahrhundert, 1. Hälfte

Chronik:

Das Portal wurde zwischen 1609 und 1610 unter der Regierung des Raitenauers errichtet, dessen Verdienst es ist, die Augustiner-Eremiten in das damals leer stehende Kloster Mülln gebracht zu haben. Ein vergleichbares Portal befindet sich am Salzburger Franziskanerkloster.

Beschreibung:

Der Müllner Pfarrhof besitzt ein prunkvolles frühbarockes Portal, zu dem eine Freitreppe führt. Der Rundbogen des aus Konglomerat gefertigte Einganges, wird von breiten Pfeilern getragen. Auf vorgelegten Pilastern mit konsolartigen Kapitelen ruht ein verkröpftes Gesims. Bekrönt wird das Portal von einer hohen, von Voluten flankierten Bildnische.

Details

Gemeindename Stadt Salzburg
Gemeindekennzahl 50101
Ortsübliche Bezeichnung Portal des Müllner Pfarrhofes
Objektkategorie 3500 ( Haustüren und Tore | | )

Katastralgemeinde
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 3135
Ortschafts- bzw. Ortsteil Salzburg Mülln / Inneres Mülln
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Augustinergasse 4
Längengrad 13.034643
Breitengrad 47.805585

denkmalgeschützt geschuetzt

Höhe (m) 2.9
gemessen od. geschätzt gemessen
Breite (m) 1.55
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m) 0.4
gemessen od. geschätzt gemessen

Zustandsklassifizierung gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Der Müllner Pfarrhof besitzt ein prunkvolles frühbarockes Portal, zu dem eine Freitreppe führt. Der Rundbogen des aus Konglomerat gefertigte Einganges, wird von breiten Pfeilern getragen. Auf vorgelegten Pilastern mit konsolartigen Kapitelen ruht ein verkröpftes Gesims. Bekrönt wird das Portal von einer hohen, von Voluten flankierten Bildnische.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details In der Nische befindet sich, unter einem ornamentierten Bogen, eine als Hochrelief gearbeitete Darstellung des Hl.Augustinus im Bischofsornat. Zu seinen Füßen sitzt ein Knabe mit einem Schöpfer, in Anspielung an das Gleichnis von der Unerschöpflichkeit göttlicher Weisheit. Unter dem geschwungenen Giebel sind auf einer Relief-Kartusche die Wappen des Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau und des Erzstiftes Salzburg vereint. Alle Reliefs sind aus Adneter Marmor gearbeitet.

Zeitkategorie 17. Jahrhundert, 1. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Das Portal wurde zwischen 1609 und 1610 unter der Regierung des Raitenauers errichtet, dessen Verdienst es ist, die Augustiner-Eremiten in das damals leer stehende Kloster Mülln gebracht zu haben. Ein vergleichbares Portal befindet sich am Salzburger Franziskanerkloster.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)



Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Sallaberger, Johann: Die Augustiner-Eremiten im Erzstift Salzburg im 17.Jahrhundert, Rom 1977, S.55.

Guido Friedl
Datum der Erfassung 2008-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 2008-01-01
letzter Bearbeiter Guido Friedl

Standort

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Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.