Römerstein

VerkehrsdenkmälerMeilen- und Entfernungssteine

Gemeinde: Sankt Margarethen im Lungau

Zeitkategorie: 3. Jahrhundert

Chronik:

Da der Stein aus Schaiberger Marmor gehauen ist, stammt er vermutlich aus der Zeit von Kaiser L. Sept. Severus. Der Fundort ist unbekannt. Vermutlich markierte der Stein die 31. Meile von Teurnia.

Beschreibung:

In der Ortschaft Triegen steht an der Abzweigung Richtung Unterbayrdorf am linken Wegesrand ein römischer Meilenstein. Die aus Schaiberger Marmor gehauene Steinsäule ist mit einem Schindeldach gedeckt.

Details

Gemeindename Sankt Margarethen im Lungau
Gemeindekennzahl 50508
Ortsübliche Bezeichnung Römerstein
Objektkategorie 1410 ( Verkehrsdenkmäler | Meilen- und Entfernungssteine | )

Katastralgemeinde St.Margarethen -- GEM Sankt Margarethen im Lungau
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 1868
Ortschafts- bzw. Ortsteil Triegen
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Triegenstraße
Längengrad 13.698175
Breitengrad 47.086114

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 1.25
gemessen od. geschätzt gemessen
Breite (m) 0.4
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m) 0.25
gemessen od. geschätzt gemessen

Zustandsklassifizierung sehr gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) In der Ortschaft Triegen steht an der Abzweigung Richtung Unterbayrdorf am linken Wegesrand ein römischer Meilenstein. Die aus Schaiberger Marmor gehauene Steinsäule ist mit einem Schindeldach gedeckt.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details Am Stein befanden sich nach Beschreibungen des Österreichischen Schriftstellers und Topografen Ignaz von Kürsinger (1795-1861) matte Reste eingemeisselter Zahlen ('XXIX oder 'XXX').

Zeitkategorie 3. Jahrhundert
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Da der Stein aus Schaiberger Marmor gehauen ist, stammt er vermutlich aus der Zeit von Kaiser L. Sept. Severus. Der Fundort ist unbekannt. Vermutlich markierte der Stein die 31. Meile von Teurnia.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)



Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Bundesdenkmalamt Salzburg (Hg.): 'Die Römerstraße über den Radstätter Tauern' von Franz Narobe. Kürsinger: Lungau, Seite 685.

Elisabeth Löcker
Datum der Erfassung 2011-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 2011-01-01
letzter Bearbeiter Elisabeth Löcker

Standort

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Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.