Otto v. Steinhart-Denkmal

Gedenktafeln, -steine an Objekten oder freistehendErinnerungsmalePersonengedenkmale

Gemeinde: Stadt Salzburg

Zeitkategorie: 20. Jahrhundert, 2. Hälfte

Chronik:

Das Porträt von Prof. Steinhart ist eine signierte Arbeit des Salzburger Bildhauers Moroder. Der Flugpionier Prof. Otto v. Steinhart entstammte der Eigentümerfamilie der Gaisberg-Zahnradbahn. Er war der Erfinder des künstlichen Horizontes, eines in der Fliegerei unentbehrlichen Instrumentes. In den Dreissigerjahren des vorigen Jahrhunderts hat er selbst Segelflüge vom Gaisberg unternommen. Er war Mitglied und Mäzen des oben genannten Clubs, dem er 1992 die Startstellen am Gaisbergplateau geschenkt hat. Er verstarb 1998. Nach ihm ist ein alljährlich stattfindender internationaler Flugwettbewerb des Clubs benannt.

Beschreibung:

Westlich abgerückt vom Umkehrplatz am Gaisberg hat ein säulenförmiger Marmorfindling als Träger eines Denkmals Aufstellung gefunden. An der nach Süden gerichteten Seite des Steins ist ein hochrechteckiges Bronze-Relief mit dem Bildnis eines mit Anzug und Krawatte bekleideten Herrn zu sehen. Das Abzeichen am Aufschlag weist ihn als Flieger aus. Über dem Porträt ist das Bild eines Fluginstrumentes, des so genannten künstlichen Horizontes, angebracht. Unter dem Porträt ist auf einer Inschrifttafel zu lesen: HERRN PROF. OTTO STEINHART / IN DANKBARER VEREHRUNG DER / ERSTE SALZBURGER DRACHENFLIGER / UND PARAGLEITER CLUB / APRIL 1991.

Details

Gemeindename Stadt Salzburg
Gemeindekennzahl 50101
Ortsübliche Bezeichnung Otto v. Steinhart-Denkmal
Objektkategorie 1611 ( Gedenktafeln, -steine an Objekten oder freistehend | Erinnerungsmale | Personengedenkmale)

Katastralgemeinde Gaisberg I -- GEM Stadt Salzburg
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 71/1
Ortschafts- bzw. Ortsteil Salzburg / Gaisberg
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Gaisberg Plateau
Längengrad 13.110076
Breitengrad 47.803371

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 2.6
gemessen od. geschätzt geschätzt
Breite (m) 1
gemessen od. geschätzt geschätzt
Tiefe (m) 1
gemessen od. geschätzt geschätzt

Zustandsklassifizierung sehr gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Westlich abgerückt vom Umkehrplatz am Gaisberg hat ein säulenförmiger Marmorfindling als Träger eines Denkmals Aufstellung gefunden. An der nach Süden gerichteten Seite des Steins ist ein hochrechteckiges Bronze-Relief mit dem Bildnis eines mit Anzug und Krawatte bekleideten Herrn zu sehen. Das Abzeichen am Aufschlag weist ihn als Flieger aus. Über dem Porträt ist das Bild eines Fluginstrumentes, des so genannten künstlichen Horizontes, angebracht. Unter dem Porträt ist auf einer Inschrifttafel zu lesen: HERRN PROF. OTTO STEINHART / IN DANKBARER VEREHRUNG DER / ERSTE SALZBURGER DRACHENFLIGER / UND PARAGLEITER CLUB / APRIL 1991.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details

Zeitkategorie 20. Jahrhundert, 2. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Das Porträt von Prof. Steinhart ist eine signierte Arbeit des Salzburger Bildhauers Moroder. Der Flugpionier Prof. Otto v. Steinhart entstammte der Eigentümerfamilie der Gaisberg-Zahnradbahn. Er war der Erfinder des künstlichen Horizontes, eines in der Fliegerei unentbehrlichen Instrumentes. In den Dreissigerjahren des vorigen Jahrhunderts hat er selbst Segelflüge vom Gaisberg unternommen. Er war Mitglied und Mäzen des oben genannten Clubs, dem er 1992 die Startstellen am Gaisbergplateau geschenkt hat. Er verstarb 1998. Nach ihm ist ein alljährlich stattfindender internationaler Flugwettbewerb des Clubs benannt.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)



Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Mitteilung von DI Hans Wolfsgruber, ehem. Präsident des 1. Drachenflieger und Paragleiter Clubs Salzburg.

Datum der Erfassung 2011-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 2011-01-01
letzter Bearbeiter

Standort

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Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.