Marterl beim Fumerbauern

Religiöse KleindenkmälerMarterl

Gemeinde: Strobl

Zeitkategorie: 19. Jahrhundert, 1. Hälfte

Chronik:

Das Fumergut hat seinen Namen vom Familiennamen Fudmann bekommen. Ein Wolf Fudmann in der Gassen scheint urkundlich bereits 1547 auf. Der Name verschwindet 1600. Der Hausname blieb bis heute erhalten. Die Martertafel wurde nach dem Unglücksfall im Jahr 1834 errichtet.

Beschreibung:

An der Wolfgangsee Bundesstraße B 158, in der Nähe des Fumerbauern, steht der von zwei Bäumen umgebene Pfeilerbildstock. Am Bildstock, der aus einem Holzpfeiler, einer dreieckigen Rückwand und einem mit Zierleisten dekorierten Dach besteht ist eine überdachte Marterltafel mit aufgesetztem Strahlenkreuz befestigt. Unter dem gerahmten Bild ist eine Blumenablage montiert. Die Marterltafel zeigt den Unglücksfall, dem der Fumerbauer erlag.

Details

Gemeindename Strobl
Gemeindekennzahl 50336
Ortsübliche Bezeichnung Marterl beim Fumerbauern
Objektkategorie 1540 ( Religiöse Kleindenkmäler | Marterl | )

Katastralgemeinde Gschwendt -- GEM Strobl
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 558
Ortschafts- bzw. Ortsteil Strobl, Gschwendt
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Nr. 26
Längengrad 13.446268
Breitengrad 47.715118

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 2.6
gemessen od. geschätzt gemessen
Breite (m) 1.5
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m) 0.3
gemessen od. geschätzt geschätzt

Zustandsklassifizierung sanierungsbedürftig
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen
das Bild ist verblasst und kaum noch zu erkennen.

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) An der Wolfgangsee Bundesstraße B 158, in der Nähe des Fumerbauern, steht der von zwei Bäumen umgebene Pfeilerbildstock. Am Bildstock, der aus einem Holzpfeiler, einer dreieckigen Rückwand und einem mit Zierleisten dekorierten Dach besteht ist eine überdachte Marterltafel mit aufgesetztem Strahlenkreuz befestigt. Unter dem gerahmten Bild ist eine Blumenablage montiert. Die Marterltafel zeigt den Unglücksfall, dem der Fumerbauer erlag.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details Die bildliche Darstellung zeigt Christus und die Schutzheiligen Johannes v. Nepomuk, Leonhard und Florian in den Wolken. Darunter sind in einer hügeligen Landschaft ein Bauernhof, einige Bäume und ein Weg zu sehen. Ein Mann liegt am Boden und eine Frau läuft mit erhobenen Armen auf ihn zu. Die Inschrift darunter lautet: 'Johann Schöndorfer, Bauer am / Fumergute hier in der Ortschaft / Gschwendt Nr. 26 ist durch einen / Fall eines Baumes versehen mit den / Hl. Sterbesakrament am 4. Oktober 1834 um 9 h im 45. Jahre an / Quetschung der Leber Gottselig im / Herrn verschieden.'

Zeitkategorie 19. Jahrhundert, 1. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Das Fumergut hat seinen Namen vom Familiennamen Fudmann bekommen. Ein Wolf Fudmann in der Gassen scheint urkundlich bereits 1547 auf. Der Name verschwindet 1600. Der Hausname blieb bis heute erhalten. Die Martertafel wurde nach dem Unglücksfall im Jahr 1834 errichtet.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)

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Isidor_Sigmhbg

1997-04-15

Rieder Leopold

Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Leopold Ziller: Aberseer Namenbuch. Die Flur-, Haus- und Familiennamen des Gerichtsbezirkes St. Gilgen; herausgegeben als Festschrift zur 75-Jahr-Feier der Raiffeisenkasse St.Gilgen-Fuschl-Strobl.

Irma Hillebrand
Datum der Erfassung 2012-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 2012-01-01

Standort

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