Totenleuchte

Religiöse KleindenkmälerTotenleuchten

Gemeinde: Laufen

Zeitkategorie: 17. Jahrhundert

Chronik:

Der ursprünglich im Friedhof freistehenden Totenleuchte aus dem frühen 17. Jh. wurde um 1850/55 der aus der Gruft der St. Michaels-Kapelle stammende Marmoraltar vorgesetzt. Auf den beiden seitlichen Voluten waren romanische Säule aufgestellt mit Silhouettenbildern aus Blech mit der Darstellung von Maria und Johannes; die Säulen wurden um 1975 beseitigt und in das Bruderschaftsgewölbe südlich der Stiftskirche eingebaut, woher sie auch ursprünglich stammten.

Beschreibung:

Auf quadratischem Sockel, Pfeiler und Aufsatz mit vier spitzbogigen Öffnungen und wulstartigem, pyramidenförmigem Abschluss, aus Nagelfluhsteinen gemauert, Öffnungen im Aufsatz H. 0,70 m, Br. 0,31 m, darauf ein Holzkreuz, ca. 1,20 m, gusseiserner Christus-Corpus, vergoldet. Zu beiden Seiten volutenförmige Sockel aus hellrotem Adneter Marmor.

Details

Gemeindename Laufen
Gemeindekennzahl 172122
Ortsübliche Bezeichnung Totenleuchte
Objektkategorie 1520 ( Religiöse Kleindenkmäler | Totenleuchten | )

Katastralgemeinde Laufen -- GEM Laufen
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 135
Ortschafts- bzw. Ortsteil Laufen
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Pfarrhof
Längengrad 12.936646
Breitengrad 47.942232

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 7.2
gemessen od. geschätzt gemessen
Breite (m) 0.73
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m) 0.73
gemessen od. geschätzt geschätzt

Zustandsklassifizierung gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen
Mensa renovierungsbedürftig, Materialausbrüche. Das quadratische Portatile aus der Altarplatte entfernt und durch Steinguss ausgefüllt.

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Auf quadratischem Sockel, Pfeiler und Aufsatz mit vier spitzbogigen Öffnungen und wulstartigem, pyramidenförmigem Abschluss, aus Nagelfluhsteinen gemauert, Öffnungen im Aufsatz H. 0,70 m, Br. 0,31 m, darauf ein Holzkreuz, ca. 1,20 m, gusseiserner Christus-Corpus, vergoldet. Zu beiden Seiten volutenförmige Sockel aus hellrotem Adneter Marmor.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details Vor der Totenleuchte eine nach unten sich leicht verjüngende barocke Mensa in geschwungener Form aus gleichem Material, Ausbildung der vorderen Ecken durch starke Voluten, die Füllungen an den drei Seiten des Altars aus weißem Marmor, H. 1 m, Br. 2,15 m, Tiefe 1,70 m. Auf der Mensa Pieta aus rotem Adneter Marmor, H. 0,75 cm, Br. 0,60 m. Aus der Brustwunde Christi ragt ein dünnes Wasserrohr, vor der Plastik ein rundes Marmorbecken, wohl Anfang 18. Jh. (Wasseranschluss besteht nicht mehr).

Zeitkategorie 17. Jahrhundert
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Der ursprünglich im Friedhof freistehenden Totenleuchte aus dem frühen 17. Jh. wurde um 1850/55 der aus der Gruft der St. Michaels-Kapelle stammende Marmoraltar vorgesetzt. Auf den beiden seitlichen Voluten waren romanische Säule aufgestellt mit Silhouettenbildern aus Blech mit der Darstellung von Maria und Johannes; die Säulen wurden um 1975 beseitigt und in das Bruderschaftsgewölbe südlich der Stiftskirche eingebaut, woher sie auch ursprünglich stammten.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)



Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Kunstdenkmäler Bayern S. 2749f.

Hans Roth, Monika und Hans Schillinger, Sieghart Schwedler
Datum der Erfassung 2004-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 2004-01-01
letzter Bearbeiter Hans Roth, Monika und Hans Schillinger, Sieghart Schwedler

Standort

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Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.

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