Helfermarterl
Gemeinde: Sierndorf
Zeitkategorie: 21. Jahrhundert, 1. Hälfte
Chronik:
Gottfried Helfer hatte schon vor einiger Zeit die Idee, vor seinem Haus ein Marienmarterl zu errichten und damit seinen Sohn Niklas, der sehr gläubig ist, sein Schicksal etwas leichter er-tragen zu lassen. Ausschlaggebend für den Bau des Marterls war schlussendlich die im März 2017 diagnostizierte Erkrankung des damals zweieinhalb Jahre alten Sohnes.
Im Zuge des Familienkreuzweges am 10. März 2024 wurde das neu errichtete „Helfer-Marterl“ von Pfarrer Wolfgang Brandner gesegnet.
Die Mutter Gottes möge die Familie beschützen und jeden Tag aufs Neue bei der Bewältigung der alltäglichen Aufgaben unterstützen.
Das Helfermarterl wurde von den beiden Helfer Gottfried Vater und Sohn errichtet.
Beschreibung:
Das mit sogenannten Kaisersteinen gemauerte Marterl steht im Vorgarten des Hauses Wiener Straße 17 in Sierndorf. Kaisersteine sind rötliche, gegossene Betonziegel, die durch ihre spezielle Form (Abmessungen 25 cm x 15 cm x 5 cm) und ihre Witterungsbeständigkeit ausgezeichnet sind. Sie tragen als Kennzeichen das Kaiserwappen und zwei Buchstaben. Kaisersteine werden von der Firma Leier aus Horitschon für historische Bauten hergestellt.
Das Ziegelmauerwerk des Marterls ist unverputzt.
Der Tabernakel ist oben mit einem Rundbogengewölbe abgeschlossen. Er trägt als Regenschutz ein der Rundung angepasstes Kupferblechdach. Dieses ist auf der Sichtseite mit rosenförmigen Verzierungselementen aus Kupfer geschmückt und trägt oben ein kleines Kreuz.
Das Kupferblechdach wurde vom Stockerauer Dachdecker- und Spenglermeister Rudolf Zickbauer angefertigt. Die 23 Rosen wurden in mühevoller Handarbeit hergestellt und auf das Dachblech genietet.
Der Tabernakelpfeiler ist in Richtung zur Straße offen. Die Standfläche ist mit Kaisersteinen ausgelegt.
Im Tabernakel steht eine Statue der Hl. Maria mit dem Jesuskind. Der Tabernakel ist mit einer Glasscheibe gegen Fremdkörper geschützt.
Details
| Gemeindename | Sierndorf |
| Gemeindekennzahl | 31226 |
| Ortsübliche Bezeichnung | Helfermarterl |
| Objektkategorie | 1531 ( Religiöse Kleindenkmäler | Bildstöcke | Pfeiler- und Säulenbildstöcke) |
| Katastralgemeinde | Sierndorf -- GEM Sierndorf |
| Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer | 45/11 |
| Ortschafts- bzw. Ortsteil | |
| Straße und Hausnummer bzw. Flurname | Wiener Straße 17, Vorgarten Privatgrund |
| Längengrad | 16.1709 |
| Breitengrad | 48.42811 |
| denkmalgeschützt | nicht geschuetzt |
| Höhe (m) | 2.5 |
| gemessen od. geschätzt | gemessen |
| Breite (m) | 0.77 |
| gemessen od. geschätzt | gemessen |
| Tiefe (m) | 0.77 |
| gemessen od. geschätzt | gemessen |
| Zustandsklassifizierung | sehr gut |
| Falls sanierungsbedürftig od. ruinös: empfohlene Maßnahmen |
| Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) | Das mit sogenannten Kaisersteinen gemauerte Marterl steht im Vorgarten des Hauses Wiener Straße 17 in Sierndorf. Kaisersteine sind rötliche, gegossene Betonziegel, die durch ihre spezielle Form (Abmessungen 25 cm x 15 cm x 5 cm) und ihre Witterungsbeständigkeit ausgezeichnet sind. Sie tragen als Kennzeichen das Kaiserwappen und zwei Buchstaben. Kaisersteine werden von der Firma Leier aus Horitschon für historische Bauten hergestellt. Das Ziegelmauerwerk des Marterls ist unverputzt. Der Tabernakel ist oben mit einem Rundbogengewölbe abgeschlossen. Er trägt als Regenschutz ein der Rundung angepasstes Kupferblechdach. Dieses ist auf der Sichtseite mit rosenförmigen Verzierungselementen aus Kupfer geschmückt und trägt oben ein kleines Kreuz. Das Kupferblechdach wurde vom Stockerauer Dachdecker- und Spenglermeister Rudolf Zickbauer angefertigt. Die 23 Rosen wurden in mühevoller Handarbeit hergestellt und auf das Dachblech genietet. Der Tabernakelpfeiler ist in Richtung zur Straße offen. Die Standfläche ist mit Kaisersteinen ausgelegt. Im Tabernakel steht eine Statue der Hl. Maria mit dem Jesuskind. Der Tabernakel ist mit einer Glasscheibe gegen Fremdkörper geschützt. |
| Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details |
| Zeitkategorie | 21. Jahrhundert, 1. Hälfte |
| Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) | Gottfried Helfer hatte schon vor einiger Zeit die Idee, vor seinem Haus ein Marienmarterl zu errichten und damit seinen Sohn Niklas, der sehr gläubig ist, sein Schicksal etwas leichter er-tragen zu lassen. Ausschlaggebend für den Bau des Marterls war schlussendlich die im März 2017 diagnostizierte Erkrankung des damals zweieinhalb Jahre alten Sohnes. Im Zuge des Familienkreuzweges am 10. März 2024 wurde das neu errichtete „Helfer-Marterl“ von Pfarrer Wolfgang Brandner gesegnet. Die Mutter Gottes möge die Familie beschützen und jeden Tag aufs Neue bei der Bewältigung der alltäglichen Aufgaben unterstützen. Das Helfermarterl wurde von den beiden Helfer Gottfried Vater und Sohn errichtet. |
| Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher) |
| Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen | Marterlkalender Sierndorf 2025. Persönliches Gespräch Helfer Gottfried jun. und Harald Butter am 24. 08. 2026. |
| Datum der Erfassung | 2026-08-25 |
| Datum der letzten Bearbeitung | 2026-08-25 |
| letzter Bearbeiter | Harald Butter |



