Kriegerdenkmal

Religiöse KleindenkmälerTotengedenkmale und KriegerdenkmälerKriegerdenkmäler

Gemeinde: Hadersdorf-Kammern

Zeitkategorie: 20. Jahrhundert

Chronik:

Ursprungsdaten nicht bekannt.

Beschreibung:

Über die Errichtung des Kriegerdenkmals ist wenig bekannt. Das Gestein kam vom Klopfhartsberg aus dem Kamptal bei Stiefern, von wo es von den Weinhauern Zöhrer und Hirsch mit Pferden geholt wurde. Man glaubte, dass es sich bei dem löchrigen Gestein um Lava eines ehemaligen Vulkans handelte, doch die Steine bestehen aus Chalzedon, das ist ein Umwandlungsprodukt des Serpentins. Auch die Stieferner errichteten aus diesem Gestein 1921 ihr Kriegerdenkmal. Ursprünglich war das Kriegerdenkmal mit einer Umzäunung versehen (Steher aus Steinen gemauert, dazwischen waagrechte Balken).
Letzte Renovierung 1986

Details

Gemeindename Hadersdorf-Kammern
Gemeindekennzahl 31315
Ortsübliche Bezeichnung Kriegerdenkmal
Objektkategorie 1591 ( Religiöse Kleindenkmäler | Totengedenkmale und Kriegerdenkmäler | Kriegerdenkmäler)

Katastralgemeinde Kammern -- GEM Hadersdorf-Kammern
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 12/1
Ortschafts- bzw. Ortsteil Kammern
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Hauptstraße
Längengrad 15.71056
Breitengrad 48.46807

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 4.5
gemessen od. geschätzt gemessen
Breite (m) 2
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m) 2
gemessen od. geschätzt gemessen

Zustandsklassifizierung sehr gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Über die Errichtung des Kriegerdenkmals ist wenig bekannt. Das Gestein kam vom Klopfhartsberg aus dem Kamptal bei Stiefern, von wo es von den Weinhauern Zöhrer und Hirsch mit Pferden geholt wurde. Man glaubte, dass es sich bei dem löchrigen Gestein um Lava eines ehemaligen Vulkans handelte, doch die Steine bestehen aus Chalzedon, das ist ein Umwandlungsprodukt des Serpentins. Auch die Stieferner errichteten aus diesem Gestein 1921 ihr Kriegerdenkmal. Ursprünglich war das Kriegerdenkmal mit einer Umzäunung versehen (Steher aus Steinen gemauert, dazwischen waagrechte Balken).
Letzte Renovierung 1986
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details Ein „trauernder“ Adler als Bekrönung soll eine letzte Reminiszenz an die alte Monarchie darstellen. Auf einer schwarzen Granitplatte sind die Gefallenen beider Weltkriege eingemeißelt. „Dem treuen Gedenken der in beiden Weltkriegen gefallenen Helden der Gemeinde Kammern.“ Vor dem Monument befindet sich auf kleinen steinernen Säulen ein aus Schmiedeeisen gefertigtes, vorne mit verglasten, geschwungenen Türchen versehene Laterne.

Zeitkategorie 20. Jahrhundert
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Ursprungsdaten nicht bekannt.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)

Kriegerdenkmal
2016
Hermine Ploiner

Kriegerdenkmal
unbekannt
Walter Salzbauer

Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Text Mag. Erich Broidl

Hermine Ploiner
Datum der Erfassung 2018-01-17
Datum der letzten Bearbeitung 2020-11-27

Standort

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