Urlauberkreuz

Religiöse KleindenkmälerBildstöckeKapellenbildstöcke

Gemeinde: Pottenstein

Zeitkategorie: 16. Jahrhundert

Chronik:

Laut DENKBUCH (fol. 128) befand sich im Jahre 1763 in der Nische, im Tabernakel des Bildstockes, eine etwa dreieinhalb Schuh (= ca. 1,10 m) hohe geschnitzte Marienstatue, das Kindlein am linken Arm, die dem Bildnis "Maria im Elend" glich. Nach Pfarrer Johann Michael Huber wurde der Bildstock "von undänkl. Zeiten her das Urlaubs-Creiz genannt". Nach Walter STRAUSS (925 Jahre Pottenstein, S. 89f.) entfernte Hubers Nachfolger Pfarrer Martin Steher (1784 bis 1790) die Gnadenstatue aus der Kirche, erwarb für diese aber eine andere Marienstatue, die wesentlich kleiner war. Nach Stechers Tod kam die alte Statue wieder in die Kirche, die neue wurde im Urlauberkreuz untergebracht. Was mit der Statue geschah, die 1763 im Urlauberkreuz stand ist nicht bekannt. Da der Bildstock zu wenig gesichert war, wurde 1970 die Statue daraus entfernt. 1985 kam nach einer fachmännischen Restaurierung des Urlauberkreuzes eine neue Statue, geschnitzt von Schuldirektor Werner Schmitzer hinein.

Beschreibung:

Im DEHIO (II, S. 1727) finden wir:"Spätgot. Tabernakelpfeiler unter steinernem Rhombenhelm, um 1500. Franz HULA (Die Totenleuchten und Bildstöcke Österreichs, Tafel 11, Nr. 18) reiht ihn in die Tabernakelpfeiler der Gotik, 1500 - 1650, ein. Die gleiche Angabe meldet auch eine Tafel, die an dem Pfeiler angebracht ist.

Details

Gemeindename Pottenstein
Gemeindekennzahl 30627
Ortsübliche Bezeichnung Urlauberkreuz
Objektkategorie 1533 ( Religiöse Kleindenkmäler | Bildstöcke | Kapellenbildstöcke)

Katastralgemeinde Pottenstein -- GEM Pottenstein
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 721/13
Ortschafts- bzw. Ortsteil
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Hauptstraße
Längengrad 16.007083
Breitengrad 47.958611

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 6
gemessen od. geschätzt geschätzt
Breite (m) 1.6
gemessen od. geschätzt geschätzt
Tiefe (m) 1.6
gemessen od. geschätzt geschätzt

Zustandsklassifizierung sehr gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Im DEHIO (II, S. 1727) finden wir:"Spätgot. Tabernakelpfeiler unter steinernem Rhombenhelm, um 1500. Franz HULA (Die Totenleuchten und Bildstöcke Österreichs, Tafel 11, Nr. 18) reiht ihn in die Tabernakelpfeiler der Gotik, 1500 - 1650, ein. Die gleiche Angabe meldet auch eine Tafel, die an dem Pfeiler angebracht ist.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details

Zeitkategorie 16. Jahrhundert
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Laut DENKBUCH (fol. 128) befand sich im Jahre 1763 in der Nische, im Tabernakel des Bildstockes, eine etwa dreieinhalb Schuh (= ca. 1,10 m) hohe geschnitzte Marienstatue, das Kindlein am linken Arm, die dem Bildnis "Maria im Elend" glich. Nach Pfarrer Johann Michael Huber wurde der Bildstock "von undänkl. Zeiten her das Urlaubs-Creiz genannt". Nach Walter STRAUSS (925 Jahre Pottenstein, S. 89f.) entfernte Hubers Nachfolger Pfarrer Martin Steher (1784 bis 1790) die Gnadenstatue aus der Kirche, erwarb für diese aber eine andere Marienstatue, die wesentlich kleiner war. Nach Stechers Tod kam die alte Statue wieder in die Kirche, die neue wurde im Urlauberkreuz untergebracht. Was mit der Statue geschah, die 1763 im Urlauberkreuz stand ist nicht bekannt. Da der Bildstock zu wenig gesichert war, wurde 1970 die Statue daraus entfernt. 1985 kam nach einer fachmännischen Restaurierung des Urlauberkreuzes eine neue Statue, geschnitzt von Schuldirektor Werner Schmitzer hinein.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)

Urlauberkreuz
2010
Helene und Adolf Schießl

Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Helene und Adolf Schießl "Religiöse und profane Kein- und Flurdenkmäler in Pottenstein, Fahrafeld und Grabenweg".
Verlag Kral Berndorf 2011

Anton Stöger
Datum der Erfassung 2018-10-28
Datum der letzten Bearbeitung 2019-01-07
letzter Bearbeiter Anton Stöger

Standort

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