Helfer Kapelle

Religiöse KleindenkmälerBildstöckeKapellenbildstöcke

Gemeinde: Sierndorf

Zeitkategorie: 20. Jahrhundert, 2. Hälfte

Chronik:

Aloisia Helfer erkrankte mit neun Jahren an einer Gehirnhautentzündung und verlor ihr Gehör. Als ihr Sohn, Gottfried Helfer 1966 in der Brunnengasse sein Wohnhaus baute, bat sie ihn, das Marterl zu errichten. Sie wollte damit ihren Dank ausdrücken, dass sie trotz ihrer Behinderung die Kraft fand, vier Kinder zu erziehen und von weiterem Unheil oder Unfällen verschont blieb.

Beschreibung:

Glatter, rechteckiger Kapellenbildstock mit Betondach auf Betonmauerfundament; Türöffnung mit Segmentbogenabschluss über die ganze Höhe, streckmetallähnliche Eisengittertüre.

Details

Gemeindename Sierndorf
Gemeindekennzahl 31226
Ortsübliche Bezeichnung Helfer Kapelle
Objektkategorie 1533 ( Religiöse Kleindenkmäler | Bildstöcke | Kapellenbildstöcke)

Katastralgemeinde Sierndorf -- GEM Sierndorf
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 1252/3
Ortschafts- bzw. Ortsteil Sierndorf
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Brunnengasse 9
Längengrad 16.165748
Breitengrad 48.427415

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 2.5
gemessen od. geschätzt gemessen
Breite (m) 1.15
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m) 0.7
gemessen od. geschätzt gemessen

Zustandsklassifizierung gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Glatter, rechteckiger Kapellenbildstock mit Betondach auf Betonmauerfundament; Türöffnung mit Segmentbogenabschluss über die ganze Höhe, streckmetallähnliche Eisengittertüre.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details Innenraum: diverse religiöse Versatzstücke (Christus am Kreuz und Maria mit Kind aus Keramik).

Zeitkategorie 20. Jahrhundert, 2. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Aloisia Helfer erkrankte mit neun Jahren an einer Gehirnhautentzündung und verlor ihr Gehör. Als ihr Sohn, Gottfried Helfer 1966 in der Brunnengasse sein Wohnhaus baute, bat sie ihn, das Marterl zu errichten. Sie wollte damit ihren Dank ausdrücken, dass sie trotz ihrer Behinderung die Kraft fand, vier Kinder zu erziehen und von weiterem Unheil oder Unfällen verschont blieb.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)



Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Helfer Gottfried

Kurt & Veronika Jüthner
Datum der Erfassung 2010-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 2010-01-01
letzter Bearbeiter Kurt & Veronika Jüthner

Standort

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Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.