Marienbrunnen

Freiplastikenreligiöse FreiplastikenMariendarstellungen

Gemeinde: Langenlois

Zeitkategorie: 18. Jahrhundert

Chronik:

Der barocke Brunnen samt Statue stammt aus dem Schloss Schiltern, das 1929 von der Stadtgemeinde Langenlois angekauft worden war; noch im selben Jahr wurden Brunnen und Statue nach Langenlois gebracht und auf dem Holzplatz aufgebaut. Im Zuge der Neugestaltung des Holzplatzes im Jahr 2010 wurden Brunnenbecken und Statue renoviert und bilden ein sehenswertes barockes Juwel im Zentrum der Stadt.

Beschreibung:

Im mittleren Teil des Holzplatzes befindet sich der Marienbrunnen. Es handelt sich um ein steinernes, ovales Brunnenbecken, aus dessen Mitte auf einem prismatischen Steinsockel die Statue der Maria immaculata in Lebensgröße postiert ist.

Details

Gemeindename Langenlois
Gemeindekennzahl 31322
Ortsübliche Bezeichnung Marienbrunnen
Objektkategorie 1712 ( Freiplastiken | religiöse Freiplastiken | Mariendarstellungen)

Katastralgemeinde Langenlois -- GEM Langenlois
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 7352/1
Ortschafts- bzw. Ortsteil Langenlois
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Holzplatz
Längengrad 15.67557
Breitengrad 48.47238

denkmalgeschützt geschuetzt

Höhe (m) 4.8
gemessen od. geschätzt geschätzt
Breite (m) 0.65
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m) 0.65
gemessen od. geschätzt gemessen

Zustandsklassifizierung sehr gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Im mittleren Teil des Holzplatzes befindet sich der Marienbrunnen. Es handelt sich um ein steinernes, ovales Brunnenbecken, aus dessen Mitte auf einem prismatischen Steinsockel die Statue der Maria immaculata in Lebensgröße postiert ist.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details Die Immaculata-Figur steht auf einer Steinkugel, die die Erde symbolisiert und von einer mächtigen Schlange umwunden wird. Das Haupt der Immaculata ist von einem Kranz mit zwölf goldenen Sternen umgeben, der Blick ist nach oben gerichtet. Der rechte Arm ist zur Brust abgewinkelt, in der nach unten gestreckten Linken hält Maria einen blattlosen Zweig; mit dem rechten Fuß tritt sie auf das Haupt der Schlange, vor deren Maul der verhängnisvolle Apfel des Paradieses liegt. Der linke Fuß Mariens ruht auf der Mondsichel. Diese Darstellung Mariens beruht auf einer Textstelle im Neuen Testament (Offb 12,1); die darin geschilderte Frau wird als Maria gedeutet.

Zeitkategorie 18. Jahrhundert
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Der barocke Brunnen samt Statue stammt aus dem Schloss Schiltern, das 1929 von der Stadtgemeinde Langenlois angekauft worden war; noch im selben Jahr wurden Brunnen und Statue nach Langenlois gebracht und auf dem Holzplatz aufgebaut. Im Zuge der Neugestaltung des Holzplatzes im Jahr 2010 wurden Brunnenbecken und Statue renoviert und bilden ein sehenswertes barockes Juwel im Zentrum der Stadt.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)






Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Johann Ennser / Erwin Hörmann: Langenlois – einfach sehenswert! Langenlois 2007 (= Langenloiser Zeitbilder 2).

Johann Ennser
Datum der Erfassung 2012-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 2015-01-27
letzter Bearbeiter Alma Martha

Standort

Kommentare

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Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.