Erentrudisalm Kapelle

Religiöse KleindenkmälerKapellen und Grotten

Gemeinde: Elsbethen

Zeitkategorie: 20. Jahrhundert, 1. Hälfte

Chronik:

Das Alter des Altars ist unbekannt. Am 19. Mai 1926 bestätigte Herr Adelhart aus Hallein den Empfang eines Altars aus dem Sacellum zur Renovierung für die Ernentrudisalm Kapelle. Der Tabernakel entstand im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts. Der Volksaltar wurde im Jahr 1981 erbaut, die Wappenkartuschen im Jahr 1925 angefertigt.

Beschreibung:

Das turmartige Südwesteck des ehemaligen Bauernhauses bildet mit seinem steinsichtigen Mauerwerk und dem Spitzbogenportal einen deutlichen Akzent. In diesem Haustrakt wurde im Jahr 1925 von Baumeister Martin Knoll ein Kapellenraum errichtet, der im Zuge der Gesamtsanierung des Objektes 1981 gegen Nordwesten verlängert wurde und einen hauseigenen Eingang erhielt.

Details

Gemeindename Elsbethen
Gemeindekennzahl 50309
Ortsübliche Bezeichnung Erentrudisalm Kapelle
Objektkategorie 1510 ( Religiöse Kleindenkmäler | Kapellen und Grotten | )

Katastralgemeinde Höhenwald -- GEM Elsbethen
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 182
Ortschafts- bzw. Ortsteil Gfalls
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Gfalls 9
Längengrad 13.115625
Breitengrad 47.75321

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 5.2
gemessen od. geschätzt gemessen
Breite (m) 3.5
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m) 7.6
gemessen od. geschätzt gemessen

Zustandsklassifizierung sehr gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Das turmartige Südwesteck des ehemaligen Bauernhauses bildet mit seinem steinsichtigen Mauerwerk und dem Spitzbogenportal einen deutlichen Akzent. In diesem Haustrakt wurde im Jahr 1925 von Baumeister Martin Knoll ein Kapellenraum errichtet, der im Zuge der Gesamtsanierung des Objektes 1981 gegen Nordwesten verlängert wurde und einen hauseigenen Eingang erhielt.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details Den hohen Innenraum mit der flachen Holzdecke betritt man von Süden. Ein Mittelgang führt, flankiert von zwei kleinen Gestühlblöcken mit hölzerner Täfelung, hin zu dem blau-gold gefassten Altar. Das Mittelbild, das ursprünglich nicht zum Altar gehörte, stammt aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts und stellt die Hl. Erentrudis dar. Seitliche Darstellungen zeigen den Hl. Benedikt und die Hl. Scholastika. Holzträger mit zum Teil geschnitzten und gefassten Engelsköpfen, zwei davon aus der Erbauungszeit von 1925, tragen die schmale Empore mit einer flachen Holzbrüstung, die vertiefte Rundbogenfelder aufweist. Im linken Fenster ist die Hl. Regintrudis mit dem Doppelwappen Rechlin von Meldegg und Guttenberg dargestellt. Diese Scheibe ist signiert mit P.(aul) L.(ütz) und mit 1926 datiert. Die Glasmalerei rechts zeigt die Hl. Erentrudis mit dem Doppelwappen Nonnberg und der Äbtissin Maria Virgilia Lütz. Sie ist mit Paul Lütz, Konstanz, 1926 bezeichnet.

Zeitkategorie 20. Jahrhundert, 1. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Das Alter des Altars ist unbekannt. Am 19. Mai 1926 bestätigte Herr Adelhart aus Hallein den Empfang eines Altars aus dem Sacellum zur Renovierung für die Ernentrudisalm Kapelle. Der Tabernakel entstand im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts. Der Volksaltar wurde im Jahr 1981 erbaut, die Wappenkartuschen im Jahr 1925 angefertigt.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)



Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Gobier, Ronald: Elsbethen – Ein Ort im Wandel der Zeit. Elsbethen (Salzburg) 1994. Gespräch mit Verwalter Georg Hinterseer vom Stift Nonnberg.

Ronald Gobier
Datum der Erfassung 1994-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 1994-01-01
letzter Bearbeiter Ronald Gobier

Standort

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Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.