Wetterkreuz in Lintsching

Religiöse KleindenkmälerKreuzeWetterkreuze

Gemeinde: Sankt Andrä im Lungau

Zeitkategorie: --

Chronik:

Dieses Wetterkreuz steht heute nach der Gundzusammenlegung auf Gemeindegrund.
Früher stand es auf dem Grund des Sixtbauern. Dieses Kreuz wurde in den letzten Jahrzehnten mehrmals ausgewechselt. Das derzeitige stammt aus dem Jahr 1997.

Beschreibung:

Das Objekt steht auf einem kleinen Hügelrücken südlich von Lintsching.
Das Kreuz besteht aus einem einfachen senkrechten und einem horizontalen Lärchenbalken und kann auch als Arma Christi Kreuz oder Passionskreuz bezeichnet werden.
Die Marterwerkzeuge sind hauptsächlich am Querbalken befestigt.
Es sind dies Leiter, Lanze, Zange, Dornenkrone, Hammer und Stab ( mit dem Jesu ein in Essig oder Galle getauchter Schwamm gereicht wurde), und der Griff einer Geißel (von l. n. r.)
Am senkrechten Balken befinden sich der Hahn auf der Spitze, die INRI Tafel, die drei Nägel über einem Herzen und der Kelch.

Details

Gemeindename Sankt Andrä im Lungau
Gemeindekennzahl 50507
Ortsübliche Bezeichnung Wetterkreuz in Lintsching
Objektkategorie 1562 ( Religiöse Kleindenkmäler | Kreuze | Wetterkreuze)

Katastralgemeinde St.Andrä -- GEM Sankt Andrä im Lungau
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 2099
Ortschafts- bzw. Ortsteil Lintsching
Straße und Hausnummer bzw. Flurname
Längengrad 13.763803
Breitengrad 47.143964

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 5.5
gemessen od. geschätzt geschätzt
Breite (m) 1.5
gemessen od. geschätzt geschätzt
Tiefe (m)
gemessen od. geschätzt --

Zustandsklassifizierung gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Das Objekt steht auf einem kleinen Hügelrücken südlich von Lintsching.
Das Kreuz besteht aus einem einfachen senkrechten und einem horizontalen Lärchenbalken und kann auch als Arma Christi Kreuz oder Passionskreuz bezeichnet werden.
Die Marterwerkzeuge sind hauptsächlich am Querbalken befestigt.
Es sind dies Leiter, Lanze, Zange, Dornenkrone, Hammer und Stab ( mit dem Jesu ein in Essig oder Galle getauchter Schwamm gereicht wurde), und der Griff einer Geißel (von l. n. r.)
Am senkrechten Balken befinden sich der Hahn auf der Spitze, die INRI Tafel, die drei Nägel über einem Herzen und der Kelch.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details

Zeitkategorie --
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Dieses Wetterkreuz steht heute nach der Gundzusammenlegung auf Gemeindegrund.
Früher stand es auf dem Grund des Sixtbauern. Dieses Kreuz wurde in den letzten Jahrzehnten mehrmals ausgewechselt. Das derzeitige stammt aus dem Jahr 1997.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher) „Zur Geschichte der Lintschinger Wetterkreuze soll das Protokoll von Altbürgermeister Alois Santner sprechen, das in eine Hülse eingeschweißt, im neuen Wetterkreuz seinen Platz gefunden hat und späteren Generationen Kunde geben soll. “ Das Grundstück gehörte bis zur Grundzusammenlegung 1978 zum Sixtengut. So spendete der Sixtenbauer immer den Lärchenbaum, die übrigen Arbeiten wurden von der Dorfgemeinschaft getragen. 1970 hat ein Sturm das Wetterkreuz umgeworfen. Den Baum spendete der Sixt, die Marterwerkzeuge machte damals Andreas Pichler, vulgo Gast in Lintsching 26. Dieser war ein gelernter Müller, hatte aber große Begabung zum „Herrgott und Hobbyschnitzen“.Das neue Kreuz wurde im August 1971 aufgestellt und vom damaligen Dorfpriester Josef Macheiner vom Wegmacher eingeweiht, der in Ebbs in Tirol Pfarrer war. 1996 riss ein Sturm neuerlich das Kreuz um. Ein neues Kreuz wurde auf einem Grundstück errichtet, das im Zuge der Grundzusammenlegung als Erholungsfläche der Gemeinde St. Andrä als nunmehriger Besitzerin zugeteilt wurde. (gekürzt)

Wetterkreuz Lintsching
2018
BM Perner Heinrich

Wetterkreuz Lintsching
2018
Hans Posch

Wetterkreuz Lintsching
2018
Hans Posch

Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Gemeindearchiv, Klein- und Flurdenkmälerkatalog, Reinhold Kurz, 2000

Maria Posch
Datum der Erfassung 2018-10-02
Datum der letzten Bearbeitung 2020-09-08

Standort

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