Fresko Hl. Andreas am Gemeindeamt

Fassadenornamentik gemalt oder stukkiert

Gemeinde: Sankt Andrä im Lungau

Zeitkategorie: 20. Jahrhundert, 2. Hälfte

Chronik:

Das heutige Gemeindehaus entstand 1833 als Schulhausbau.
Im Jahre 1918 wurde das Gebäude durch den großen Brand im Ortskern zerstört und in der Folge wieder aufgebaut.
1952 war eine Erweiterung notwendig (Ausbau zur zweiklassigen Schule).
Als Bauschmuck wurde dafür von dem Tamsweger Künstler Consuelo Mels-Collorede ein Fresko in der Größe von 2 x 3 m geschaffen.
1986 wurde abermals eine Erweiterung erforderlich. Dabei konnte das Fresko nicht erhalten werden.
Das neue Bild für das Gemeindehaus schuf 1988 Prof. Reinhard Sampl (siehe oben)

Beschreibung:

Das Fresko befindet sich links an der Außenfront der Eingangsseite des Gemeindeamtes.
Abgebildet ist der Hl. Andreas mit Andreaskreuz.
Das jetzige Fresko wurde vom ortsansässigen Maler, Prof. Reinhard Sampl 1988 geschaffen.

Details

Gemeindename Sankt Andrä im Lungau
Gemeindekennzahl 50507
Ortsübliche Bezeichnung Fresko Hl. Andreas am Gemeindeamt
Objektkategorie 3200 ( Fassadenornamentik (gemalt oder stukkiert) | | )

Katastralgemeinde St.Andrä -- GEM Sankt Andrä im Lungau
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 1979/2
Ortschafts- bzw. Ortsteil St. Andrä
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Gemeindeamt Nr. 16
Längengrad 13.792554
Breitengrad 47.148995

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 3
gemessen od. geschätzt geschätzt
Breite (m) 2
gemessen od. geschätzt geschätzt
Tiefe (m)
gemessen od. geschätzt --

Zustandsklassifizierung gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Das Fresko befindet sich links an der Außenfront der Eingangsseite des Gemeindeamtes.
Abgebildet ist der Hl. Andreas mit Andreaskreuz.
Das jetzige Fresko wurde vom ortsansässigen Maler, Prof. Reinhard Sampl 1988 geschaffen.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details Der Hl. Andreas war einer der 12 Apostel, ein leiblicher Bruder des Hl Petrus.
Zu beiden sagte Jesus:" Folget mir nach, ich will euch zu Menschenfischern machen."
Nach dem Tode und der Auferstehung Jesu wirkte der Hl. Andreas v.a. in Griechenland. Im Jahre 62 n. Chr. wurde er wegen Verweigerung des Götzendienstes zum Kreuzestod verurteilt.
Er hing drei Tage am Kreuz, bis er am 30. Nov. schließlich verschied. (Andreastag)
Die Namensgebung der Kirche und späterhin auch der Ortschaft kam durch den Abt Andreas von Ossiach, der von 1430 bis 1437 regierte und der auch die damals bereits seit 200 Jahren bestehende Kirche ausbaute und vergrößerte.
Die Ortschaft hieß zunächst Abtsdorf, die erste urkundliche Nennung erfolgte 1266.
Erst im 19. Jhd bürgerte sich der Name St. Andrä ein.

Zeitkategorie 20. Jahrhundert, 2. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Das heutige Gemeindehaus entstand 1833 als Schulhausbau.
Im Jahre 1918 wurde das Gebäude durch den großen Brand im Ortskern zerstört und in der Folge wieder aufgebaut.
1952 war eine Erweiterung notwendig (Ausbau zur zweiklassigen Schule).
Als Bauschmuck wurde dafür von dem Tamsweger Künstler Consuelo Mels-Collorede ein Fresko in der Größe von 2 x 3 m geschaffen.
1986 wurde abermals eine Erweiterung erforderlich. Dabei konnte das Fresko nicht erhalten werden.
Das neue Bild für das Gemeindehaus schuf 1988 Prof. Reinhard Sampl (siehe oben)
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)

Fresko
2018
BM Perner Heinrich

Fresko 2
2018
BM Perner Heinrich

Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Gemeindearchiv, Klein-und Flurdenkmälerkatalog R.Kurz

Maria Posch
Datum der Erfassung 2019-02-04
Datum der letzten Bearbeitung 2019-04-23
letzter Bearbeiter Monika Brunner-Gaurek

Standort

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Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.