Salettl bei der Faeustle - Villa

Saletteln, Kegelbahnen, Schießstände

Gemeinde: Stadt Salzburg

Zeitkategorie: 19. Jahrhundert, 2. Hälfte

Chronik:

Die Laube im Garten der Faeustle-Villa wurde um 1890 von der damaligen Besitzerin Anna Bekk, Tochter der Anna Faeustle, in Auftrag gegeben. 1902 veräußerte Anna Bekk die gesamte Liegenschaft an das Land Salzburg; sie wurde der Landesheilanstalt für Gemüts- und Geisteskranke, heute Christian Doppler- Klinik eingegliedert.

Beschreibung:

Die so genannte Faeustle-Villa, nordwestlich des Haupteinganges der Landesnervenanstalt, liegt heute auf dem Areal der Christian Doppler-Klinik und wird als Wohnhaus genutzt. Im Garten der einstigen Villenanlage befindet sich ein späthistoristisches Salettl.

Details

Gemeindename Stadt Salzburg
Gemeindekennzahl 50101
Ortsübliche Bezeichnung Salettl bei der Faeustle - Villa
Objektkategorie 2300 ( Saletteln, Kegelbahnen, Schießstände | | )

Katastralgemeinde Maxglan -- GEM Stadt Salzburg
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 22/1
Ortschafts- bzw. Ortsteil Salzburg Liefering / Liefering - Süd
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Ignaz-Harrer-Straße 79
Längengrad 13.020196
Breitengrad 47.813996

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 4
gemessen od. geschätzt geschätzt
Breite (m) 6.8
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m) 3.25
gemessen od. geschätzt gemessen

Zustandsklassifizierung gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Die so genannte Faeustle-Villa, nordwestlich des Haupteinganges der Landesnervenanstalt, liegt heute auf dem Areal der Christian Doppler-Klinik und wird als Wohnhaus genutzt. Im Garten der einstigen Villenanlage befindet sich ein späthistoristisches Salettl.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details Der luftige Holzständerbau mit rechteckigem Grundriss steht auf einem Betonfundament. Das flache Satteldach besitzt vier Giebel und gekreuzte Firste. Der rundbogige Eingangsbereich ist an der Ostseite. Die gegenüber liegende, straßenseitige Westwand ist verschalt. Ost- und Nordwand sind mit reichen Laubsägedekorationen (Blattranken), Zierschnitten und aus dünnen Leisten gefügten Rautengittern ausgestattet. An der Südwand befindet sich eine hohe, mit zwei Holzläden verschlossene Fensteröffnung. Im Inneren des Salettls beeindruckt die offene Dachkonstruktion mit ihrem verstrebten Kaiserstiel.

Zeitkategorie 19. Jahrhundert, 2. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Die Laube im Garten der Faeustle-Villa wurde um 1890 von der damaligen Besitzerin Anna Bekk, Tochter der Anna Faeustle, in Auftrag gegeben. 1902 veräußerte Anna Bekk die gesamte Liegenschaft an das Land Salzburg; sie wurde der Landesheilanstalt für Gemüts- und Geisteskranke, heute Christian Doppler- Klinik eingegliedert.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)



Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Chronik: 'Die Geschichte dieser Kapelle', links von der Apsis der Philomenakapelle, im Innenraum (sh. Bilder Philomenakapelle Nr.155). Waitzbauer, Harald: Vom Irrenhaus zur Christian Doppler-Klinik. Salzburg - Wien 1998, Seite 82.

Guido Friedl
Datum der Erfassung 2006-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 2006-01-01
letzter Bearbeiter Guido Friedl

Standort

Kommentare

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Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.