Dalln Glockenstuhl/Familienwappen Unterrainer

DachreiterGlockentürmchen

Gemeinde: Bad Häring

Zeitkategorie: --

Chronik:

Die älteste Urkunde, die auf diese Hofstelle verweist, stammt aus dem Jahr 1298 und bezeichnet ein Gut in Osterndorf, das zu Mariastein gehörte. Da der Dallnhof als einziger der dort stehenden Höfe der Hofmark Mariastein unterstand, ist er damit gemeint.
Als Pergergut ist der Dallnhof 1480 im Grabensteuerverzeichnis zu finden.
Das Erdgeschoß des jetzigen Wohnhauses stammt aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts, Obergeschoß und Stall wurden in den 1950er Jahren neu gebaut.
Nach der Abtragungen des alten Hofes Bixer im Jahr 2008 wechselte der Glockenstuhl den Besitzer. Johannes Unterrainer ließ ihn von der Zimmerei Unterrainer renovieren und erhielt von seinen Eltern die Glocke (Gießerei Lugmair, Waidring) als Geschenk.

Beschreibung:

Das Dach des hölzernen Glockenstuhles ist mit Schindeln gedeckt. Die Glocke kann vom Dachboden aus geläutet werden, steht jedoch nicht in Verwendung. Aber auf die Wettervorhersage des auf die Spitze gesteckten Hahnes wird noch geachtet.
Auf dem Giebelfirst ist ein Wetterkreuz angebracht, das Schutz bringen soll.
Auf der Ostseite des Vorhauses ist ein Wappenbild des Familiennamens Unterrainer kombiniert mit dem Hofnamen angebracht – gefertigt wurde es von Malermeister Peter Huber sen. aus Breitenbach.
Der Wappenschild ist viergeteilt und zeigt zweimal einen goldenen Löwen auf weißem Grund und zweimal drei weiße Lilien auf blauem Grund. Das Oberwappen setzt sich zusammen aus einem Bügelhelm mit einem goldenen Amulett und einer Helmkrone. Daraus ragen Hörner und Federn als Helmzier hervor, weiters in der Mitte ein goldener Löwe mit drei Lilien in den Vorderpranken. Das Blütengeranke der Helmdecken zum Nackenschutz ist rot und silbern bzw. blau und silbern gemalt.

Details

Gemeindename Bad Häring
Gemeindekennzahl 70503
Ortsübliche Bezeichnung Dalln Glockenstuhl/Familienwappen Unterrainer
Objektkategorie 3610 ( Dachreiter | Glockentürmchen | )

Katastralgemeinde Häring -- GEM Bad Häring
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 1257
Ortschafts- bzw. Ortsteil Osterndorf
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Drei-Grafen-Straße 2
Längengrad 12.119751
Breitengrad 47.515522

Tirol: denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m)
gemessen od. geschätzt --
Breite (m)
gemessen od. geschätzt --
Tiefe (m)
gemessen od. geschätzt --

Zustandsklassifizierung sehr gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Das Dach des hölzernen Glockenstuhles ist mit Schindeln gedeckt. Die Glocke kann vom Dachboden aus geläutet werden, steht jedoch nicht in Verwendung. Aber auf die Wettervorhersage des auf die Spitze gesteckten Hahnes wird noch geachtet.
Auf dem Giebelfirst ist ein Wetterkreuz angebracht, das Schutz bringen soll.
Auf der Ostseite des Vorhauses ist ein Wappenbild des Familiennamens Unterrainer kombiniert mit dem Hofnamen angebracht – gefertigt wurde es von Malermeister Peter Huber sen. aus Breitenbach.
Der Wappenschild ist viergeteilt und zeigt zweimal einen goldenen Löwen auf weißem Grund und zweimal drei weiße Lilien auf blauem Grund. Das Oberwappen setzt sich zusammen aus einem Bügelhelm mit einem goldenen Amulett und einer Helmkrone. Daraus ragen Hörner und Federn als Helmzier hervor, weiters in der Mitte ein goldener Löwe mit drei Lilien in den Vorderpranken. Das Blütengeranke der Helmdecken zum Nackenschutz ist rot und silbern bzw. blau und silbern gemalt.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details

Zeitkategorie --
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Die älteste Urkunde, die auf diese Hofstelle verweist, stammt aus dem Jahr 1298 und bezeichnet ein Gut in Osterndorf, das zu Mariastein gehörte. Da der Dallnhof als einziger der dort stehenden Höfe der Hofmark Mariastein unterstand, ist er damit gemeint.
Als Pergergut ist der Dallnhof 1480 im Grabensteuerverzeichnis zu finden.
Das Erdgeschoß des jetzigen Wohnhauses stammt aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts, Obergeschoß und Stall wurden in den 1950er Jahren neu gebaut.
Nach der Abtragungen des alten Hofes Bixer im Jahr 2008 wechselte der Glockenstuhl den Besitzer. Johannes Unterrainer ließ ihn von der Zimmerei Unterrainer renovieren und erhielt von seinen Eltern die Glocke (Gießerei Lugmair, Waidring) als Geschenk.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)

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Isidor_Sigmhbg

1997-04-15

Rieder Leopold

Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Gespräch mit Johann und Maria Unterrainer.

Martina Pfandl
Datum der Erfassung 2016-08-11
Datum der letzten Bearbeitung 2016-08-17

Standort

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