Strobl-Kapelle
Gemeinde: Gaweinstal
Zeitkategorie: 19. Jahrhundert, 1. Hälfte
Chronik:
Frau Maria Anger hat die Kapelle 1847 durch Baumeister Karl Lehrl errichten lassen. Hernach übernahm die Familie Strobl die Betreuung, später Caspar Weber.
1978 wurde die vernachlässigte Kapelle von den Anrainerfamilien Schneider und Schmitzer instandgesetzt. Die Familien Schmitzer und Holzmann betreuten die Kapelle. Nach neuerlichen Gebäudeschäden übernahm im Jahr 2008 die Marktgemeinde Gaweinstal die Renovierung der Kapelle. Die Skulpturen renovierte Herr Ernst Krouza aus Gaweinstal. Nach Ableben von Frau Holzmann betreute die Familie Schuppler die Kapelle bis zum Ableben des Herrn Wolfgang Schuppler im Jahr 2024.
Die nach wie vor aufsteigende Feuchtigkeit hat wieder große Schäden verursacht. Über Initiative des Dorferneuerungsvereines „Lebenswertes Gaweinstal“ veranlasste die Marktgemeinde Gaweinstal im Einvernehmen mit dem Bundesdenkmalamt und mit finanzieller Unterstützung des Landes NÖ in den Jahren 2024 – 2026 eine Generalsanierung der Kapelle. Restaurator Peter Asimus aus Waidendorf hat die Kapelle fachgerecht trockengelegt, den Putz außen und innen erneuert, das Eisengitter nunmehr hell gestrichen sowie die Skulpturen gereinigt. Familie Schmitzer wird sich in Zukunft um die Kapelle kümmern.
Beschreibung:
Die gemauerte Kapelle steht an der Einmündung der Martinsdorfer-Straße in die Brünner-Straße. Das Satteldach ist mit Ziegeln gedeckt, auf diesem befindet sich ein einfaches lateinisches Kreuz aus Metall. Die Vorderansicht ist westlich orientiert. An dieser befindet sich eine eiserne Gittertür, darüber ein spitzbogiges Fenster. Der Bau hat im Innern ein spitzbogiges Gewölbe.
Auf einem angedeuteten Altartisch steht ein verglaster Holzschrein, der in der Höhe zweigeteilt ist. Im unteren Teil befindet sich eine Pieta, im oberen eine Herz-Jesu-Statue, beides bemalte Holzplastiken.
Details
| Gemeindename | Gaweinstal |
| Gemeindekennzahl | 31612 |
| Ortsübliche Bezeichnung | Strobl-Kapelle |
| Objektkategorie | 1512 ( Religiöse Kleindenkmäler | Kapellen und Grotten | Kapellen) |
| Katastralgemeinde | Gaweinstal -- GEM Gaweinstal |
| Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer | 8/2 |
| Ortschafts- bzw. Ortsteil | Gaweinstal |
| Straße und Hausnummer bzw. Flurname | Brünner-Straße/Martinsdorfer-Straße |
| Längengrad | 16.59364 |
| Breitengrad | 48.48139 |
| denkmalgeschützt | geschuetzt |
| Höhe (m) | 5 |
| gemessen od. geschätzt | gemessen |
| Breite (m) | 2.7 |
| gemessen od. geschätzt | gemessen |
| Tiefe (m) | 2.7 |
| gemessen od. geschätzt | gemessen |
| Zustandsklassifizierung | sanierungsbedürftig |
| Falls sanierungsbedürftig od. ruinös: empfohlene Maßnahmen |
Trockenlegung |
| Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) | Die gemauerte Kapelle steht an der Einmündung der Martinsdorfer-Straße in die Brünner-Straße. Das Satteldach ist mit Ziegeln gedeckt, auf diesem befindet sich ein einfaches lateinisches Kreuz aus Metall. Die Vorderansicht ist westlich orientiert. An dieser befindet sich eine eiserne Gittertür, darüber ein spitzbogiges Fenster. Der Bau hat im Innern ein spitzbogiges Gewölbe. Auf einem angedeuteten Altartisch steht ein verglaster Holzschrein, der in der Höhe zweigeteilt ist. Im unteren Teil befindet sich eine Pieta, im oberen eine Herz-Jesu-Statue, beides bemalte Holzplastiken. |
| Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details |
| Zeitkategorie | 19. Jahrhundert, 1. Hälfte |
| Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) | Frau Maria Anger hat die Kapelle 1847 durch Baumeister Karl Lehrl errichten lassen. Hernach übernahm die Familie Strobl die Betreuung, später Caspar Weber. 1978 wurde die vernachlässigte Kapelle von den Anrainerfamilien Schneider und Schmitzer instandgesetzt. Die Familien Schmitzer und Holzmann betreuten die Kapelle. Nach neuerlichen Gebäudeschäden übernahm im Jahr 2008 die Marktgemeinde Gaweinstal die Renovierung der Kapelle. Die Skulpturen renovierte Herr Ernst Krouza aus Gaweinstal. Nach Ableben von Frau Holzmann betreute die Familie Schuppler die Kapelle bis zum Ableben des Herrn Wolfgang Schuppler im Jahr 2024. Die nach wie vor aufsteigende Feuchtigkeit hat wieder große Schäden verursacht. Über Initiative des Dorferneuerungsvereines „Lebenswertes Gaweinstal“ veranlasste die Marktgemeinde Gaweinstal im Einvernehmen mit dem Bundesdenkmalamt und mit finanzieller Unterstützung des Landes NÖ in den Jahren 2024 – 2026 eine Generalsanierung der Kapelle. Restaurator Peter Asimus aus Waidendorf hat die Kapelle fachgerecht trockengelegt, den Putz außen und innen erneuert, das Eisengitter nunmehr hell gestrichen sowie die Skulpturen gereinigt. Familie Schmitzer wird sich in Zukunft um die Kapelle kümmern. |
| Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher) |
| Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen | Denkbuch des Marktes Gaunersdorf und mündl. Überlieferung Ersterfassung in „Zeichen unserer Kulturlandschaft“ 2012: Elfriede Popp |
| Datum der Erfassung | 2012-01-01 |
| Datum der letzten Bearbeitung | 2026-05-12 |
| letzter Bearbeiter | Leopold Jonasch |





