Pribitzer-Bildstock

Religiöse KleindenkmälerBildstöcke

Gemeinde: Zistersdorf

Zeitkategorie: 20. Jahrhundert, 2. Hälfte

Chronik:

Der Bildstock wurde errichtet, nachdem sich am 27. Oktober 1953 auf dem Feld, auf dem der Bildstock steht, Johann Pribitzer mit dem Traktor überschlagen hat und dabei verstarb.

Beschreibung:

Der Bildstock aus verfestigtem Kalksandstein steht auf einem quaderförmigen Sockel. Über dem Sockel erhebt sich der ebenfalls quaderförmige Fußblock. Auf dem Schaft befindet sich eine Inschriftentafel aus poliertem Granit mit folgendem Text: "Johann Pribitzer verunglückte hier am 27. Oktober 1953 in Ausübung seines Berufes - die landw. Masch. Genossenschaft Zistersdorf". Über dieser Tafel befindet sich eine leicht profilierte Kragplatte mit Dekor, über dieser der Tabernakel mit Flachbogen-Nische und Krüppelwalmdach. In der Nische befindet sich ein Relief aus Blech das einen Engel zeigt, der an einem Tisch sitzt und trauert. Auf dem Tisch steht eine Sanduhr und beim Fuß des Engels sitzt eine Eule. Die Sanduhr steht als mahnendes Symbol für die Kürze des Lebens und die Eule steht für den unheilbringenden "Totenvogel". Der Bildstock wird von einem verzierten lateinischen Kreuz aus Metall bekrönt.

Details

Gemeindename Zistersdorf
Gemeindekennzahl 30863
Ortsübliche Bezeichnung Pribitzer-Bildstock
Objektkategorie 1530 ( Religiöse Kleindenkmäler | Bildstöcke | )

Katastralgemeinde
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 1803/3
Ortschafts- bzw. Ortsteil Zistersdorf
Straße und Hausnummer bzw. Flurname In den Bergen
Längengrad 16.735695
Breitengrad 48.543715

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 2.2
gemessen od. geschätzt gemessen
Breite (m) 0.64
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m) 0.34
gemessen od. geschätzt gemessen

Zustandsklassifizierung gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Der Bildstock aus verfestigtem Kalksandstein steht auf einem quaderförmigen Sockel. Über dem Sockel erhebt sich der ebenfalls quaderförmige Fußblock. Auf dem Schaft befindet sich eine Inschriftentafel aus poliertem Granit mit folgendem Text: "Johann Pribitzer verunglückte hier am 27. Oktober 1953 in Ausübung seines Berufes - die landw. Masch. Genossenschaft Zistersdorf". Über dieser Tafel befindet sich eine leicht profilierte Kragplatte mit Dekor, über dieser der Tabernakel mit Flachbogen-Nische und Krüppelwalmdach. In der Nische befindet sich ein Relief aus Blech das einen Engel zeigt, der an einem Tisch sitzt und trauert. Auf dem Tisch steht eine Sanduhr und beim Fuß des Engels sitzt eine Eule. Die Sanduhr steht als mahnendes Symbol für die Kürze des Lebens und die Eule steht für den unheilbringenden "Totenvogel". Der Bildstock wird von einem verzierten lateinischen Kreuz aus Metall bekrönt.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details

Zeitkategorie 20. Jahrhundert, 2. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Der Bildstock wurde errichtet, nachdem sich am 27. Oktober 1953 auf dem Feld, auf dem der Bildstock steht, Johann Pribitzer mit dem Traktor überschlagen hat und dabei verstarb.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)

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Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen eigene Erhebungen; Georg Lederbauer

Karina Goldmann
Datum der Erfassung 2024-07-08
Datum der letzten Bearbeitung 2024-07-10
letzter Bearbeiter Karina Goldmann

Standort

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