Triumpfbogen Karlstal

Freiplastikenprofane FreiplastikenKaiserhausdenkmäler

Gemeinde: Eggenburg

Zeitkategorie: 19. Jahrhundert, 1. Hälfte

Chronik:

Beschreibung:

Wenn wir von der Hornerstraße bzw. beim Anfang der Kühnringerstraße nach der Schmidabrücke in den Erzherzog–Karl–Ring abbiegen sehen wir links das 'Carlthal-Tor'. Es ist benannt nach dem Sieger von Aspern - Erzherzog Carl - im Kampf gegen Napoleon. Das Carlsthaltor besteht aus einem gemauerter runden Torbogen dessen Durchgang mit Stein eingefaßt ist. Links und rechts des Torbogens sind Säulen angedeutet. Darüber erhebt sich ein flaches Walmdach, aus dessen Mitte erhebt sich eine Art Attika, darauf sieht man den Text: 'CARLSTHAL' und darüber befindet sich eine liegende Figur mit einem Lorbeerkranz in der Hand. Wurde um 1820/1830 errichtet. Erzherzog Carls Sieg von Aspern 1809 wurde als Ausgangspunkt für Napoleons schlussendliche Niederlage dargestellt, daher bekam er vielerorts Denkmäler oder Namensgebungen, wie hier auf dem Wege zur alten Schießstätte.

Details

Gemeindename Eggenburg
Gemeindekennzahl 31105
Ortsübliche Bezeichnung Triumpfbogen Karlstal
Objektkategorie 1722 ( Freiplastiken | profane Freiplastiken | Kaiserhausdenkmäler)

Katastralgemeinde Eggenburg -- GEM Eggenburg
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 2389/1
Ortschafts- bzw. Ortsteil Eggenburg
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Erzherzog-Karl Ring(Karlstal)
Längengrad 15.8128
Breitengrad 48.64181

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 5.2
gemessen od. geschätzt gemessen
Breite (m) 4.3
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m) 0.68
gemessen od. geschätzt gemessen

Zustandsklassifizierung gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Wenn wir von der Hornerstraße bzw. beim Anfang der Kühnringerstraße nach der Schmidabrücke in den Erzherzog–Karl–Ring abbiegen sehen wir links das 'Carlthal-Tor'. Es ist benannt nach dem Sieger von Aspern - Erzherzog Carl - im Kampf gegen Napoleon. Das Carlsthaltor besteht aus einem gemauerter runden Torbogen dessen Durchgang mit Stein eingefaßt ist. Links und rechts des Torbogens sind Säulen angedeutet. Darüber erhebt sich ein flaches Walmdach, aus dessen Mitte erhebt sich eine Art Attika, darauf sieht man den Text: 'CARLSTHAL' und darüber befindet sich eine liegende Figur mit einem Lorbeerkranz in der Hand. Wurde um 1820/1830 errichtet. Erzherzog Carls Sieg von Aspern 1809 wurde als Ausgangspunkt für Napoleons schlussendliche Niederlage dargestellt, daher bekam er vielerorts Denkmäler oder Namensgebungen, wie hier auf dem Wege zur alten Schießstätte.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details Das Tor wurde zum Gedenken an den Sieger von Asparn - Erzherzog Karl von Österreich errichtet: Nach stundenlangem Kampf in den Straßen und Häusern von Aspern, gelang es Erzherzog Karl, die Franzosen hinauszudrängen. Neunmal wechselte Aspern während der Schlacht seinen Besitzer, doch alle Versuche der Franzosen, das Dorf zu halten, misslangen. In der Nacht drangen die Franzosen vor und drohten das österreichische Zentrum zu durchbrechen. Erzherzog Karl stellte sich, die Fahne in der Hand, selbst an die Spitze der wankenden Bataillone. Nun wurden die Franzosen aus Aspern wieder hinaus getrieben und einem heftigen Artilleriefeuer ausgesetzt. Napoleon konnte sich auf dem linken Donauufer nicht mehr halten und ordnete den nächtlichen Rückzug an.

Zeitkategorie 19. Jahrhundert, 1. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen)
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)



Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Text von Ing. Richard Sonnleitner und Prof. Burghard Gaspar

Eva Hochschorner
Datum der Erfassung 2013-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 2013-01-01
letzter Bearbeiter Eva Hochschorner

Standort

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Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.