Feuerwehr Wölting Fassadenbild

Statuen und BilderHausbilder

Gemeinde: Tamsweg

Zeitkategorie: 21. Jahrhundert, 1. Hälfte

Chronik:

Das Fassadenbild wurde anlässlich des Neubaus des Vereinsgebäudes 2004 hergestellt. Es ist signiert mit Franz und Gabriel 2004, den Malern des Bildes.
Anfangs war der Hl. Florian der Patron der Krieger und wurde im 16. Jahrhundert zum Helfer in Feuer- und Wassergefahr. Deshalb gilt der Heilige bis heute als Schutzpatron der Feuerwehren. So wurden der Darstellung des Florian als Soldat mit Lanze und Banner die Attribute Wasserkübel und brennendes Haus beigegeben.
Den Bezug zur Feuerwehr stellt eine kleine überlieferte Geschichte her: Als in Zeiselmauer einmal ein Haus lichterloh brannte, nahm der kleine Florian einfach einen der Holzeimer, wie sie bei ihm zu Hause im Stall hingen, füllte ihn mit Wasser und löschte das Feuer in wenigen Minuten.
_____________________________________________________________________________________________________________

• 1906 Um die Jahrhundertwende erging aus der Steiermark an alle Gemeinden des Lungaues ein Rundschreiben mit der Bitte, einen Rentner auf Lebzeit aufzunehmen. Nach dessen Tod wird diese Gemeinde dann einen ansehnlichen Betrag erben.
• Die damals noch selbständige Gemeinde Wölting (1894-1935) erklärte sich bereit, diesen Mann als "Einlieger" aufzunehmen. Der alte Mann starb im Jahre 1906 und die Gemeinde Wölting erhielt tatsächlich einen größeren Geldbetrag, welcher ausreichte, um die damals beste fahrbare Feuerspritze zu kaufen.
_____________________________________________________________________________________________________________
• 1907 Erbauung der Zeugstätte gegenüber Gasthaus Saliterer unter Bürgermeister Leonhard Gappmayer.
_____________________________________________________________________________________________________________
• 1936 Eingemeindung in die Marktgemeinde Tamsweg
_____________________________________________________________________________________________________________
• 1948 Beim Großbrand in Lessach letzter Einsatz der Handpumpe
_____________________________________________________________________________________________________________
• 1949 Die 1. Motorpumpe wird angeschafft.
_____________________________________________________________________________________________________________
• 1966 Hochwassereinsatz in Wölting und St. Andrä - In den 60er Jahren wurde die Wasserleitung gebaut und erstmalig Hydranten aufgestellt.
______________________________________________________________________________________________________________
• 1980 Anschaffung der 2. Tragkraftspritze
______________________________________________________________________________________________________________
• 2000 Es wird mit den Planungen für ein neues Vereinshaus begonnen.
______________________________________________________________________________________________________________
• 2004 Im Februar fällt in der Gemeindevertretung der einstimmige Beschluss für den Bau eines Vereinshauses in Wölting. Dieses Haus wird neben der Feuerwehr auch die Dorfmusik, die Jungschar und die Samonsgruppe beherbergigen. Der Spatenstich findet am 12. April statt.
• Eigenleistungen:
Bauplatz und Bauholz werden von der Schonung zur Verfügung gestellt
Die Dorfgemeinschaft leistet 2940 Stunden, das entspricht 327 Schichten
Die Bauphase wird am 23. Oktober beendet - einen Tag später findet der
"Tag der offenen Tür" statt.
_____________________________________________________________________________________________________________
• 2010 Ankauf des ausgeschiedenen Gefahrgutfahrzeuges vom LFV Salzburg und Umbau zu einem KLF durch die Firma Löcker. Die Gesamtkosten belaufen sich auf EUR 30.000,00 - davon kann der LZ Wölting durch eine Spendensammlung EUR 18.000,00 aufbringen.
_____________________________________________________________________________________________________________
• 2011 Das umgebaute Löschfahrzeug (Mercedes 814D) wird in Dienst gestellt Eine neue Tragkraftspritze ergänzt die Ausrüstung des KLF. Das Löschfahrzeug wird mit 3 Atemschutzgeräten ausgestattet. Das alte MTF wird verkauft.

Beschreibung:

An der Südfassade des Gebäudes befindet sich in der Mitte zwischen den beiden Fenstern im Obergeschoß ein Fassadenbild mit der Darstellung des Hl. Florian. Es zeigt den Heiligen in Gestalt eines römischen Soldaten mit Helm, Speer und Fahne, der aus einem Kübel Wasser auf ein brennendes Gebäude schüttet. Die Fahne ist signiert mit Franz und Gabriel 2004. An dem Haus führt ein Fluss vorbei. Am unteren Rand des Bildes ist eine Schleife mit der Aufschrift "Hl. Florian beschütze uns" aufgemalt.
Der Namenstag des Heiligen Florian ist am 4. Mai. Er gilt als Schutzpatron der Feuerwehren (daher auch die Bezeichnung Florianijünger oder Floriansjünger für Feuerwehrleute). Üblicherweise findet am darauf folgenden Sonntag vielerorts die 'Florianifeier' statt.
Zu diesem Anlass finden zumeist ein Aufmarsch der Freiwilligen Feuerwehr mit Musik, eine Festmesse, die Angelobung von Jungfeuerwehrmännern/frauen, Ansprachen, Ehrungen von verdienten Feuerwehrleuten statt. Die Wertschätzung der Bevölkerung für die Feuerwehr drückt sich auch in der steten Teilnahme an dieser alljährlichen Veranstaltung aus. Die Mitgliedschaft bei der Freiwilligen Feuerwehr wird in der Öffentlichkeit als Ehrenamt gewertet.

Details

Gemeindename Tamsweg
Gemeindekennzahl 50510
Ortsübliche Bezeichnung Feuerwehr Wölting Fassadenbild
Objektkategorie 3101 ( Statuen und Bilder | | Hausbilder)

Katastralgemeinde Wölting -- GEM Tamsweg
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 1115
Ortschafts- bzw. Ortsteil Wölting
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Wölting 60
Längengrad 13.806967
Breitengrad 47.143534

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 1.5
gemessen od. geschätzt geschätzt
Breite (m) 1.1
gemessen od. geschätzt geschätzt
Tiefe (m)
gemessen od. geschätzt --

Zustandsklassifizierung sehr gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) An der Südfassade des Gebäudes befindet sich in der Mitte zwischen den beiden Fenstern im Obergeschoß ein Fassadenbild mit der Darstellung des Hl. Florian. Es zeigt den Heiligen in Gestalt eines römischen Soldaten mit Helm, Speer und Fahne, der aus einem Kübel Wasser auf ein brennendes Gebäude schüttet. Die Fahne ist signiert mit Franz und Gabriel 2004. An dem Haus führt ein Fluss vorbei. Am unteren Rand des Bildes ist eine Schleife mit der Aufschrift "Hl. Florian beschütze uns" aufgemalt.
Der Namenstag des Heiligen Florian ist am 4. Mai. Er gilt als Schutzpatron der Feuerwehren (daher auch die Bezeichnung Florianijünger oder Floriansjünger für Feuerwehrleute). Üblicherweise findet am darauf folgenden Sonntag vielerorts die 'Florianifeier' statt.
Zu diesem Anlass finden zumeist ein Aufmarsch der Freiwilligen Feuerwehr mit Musik, eine Festmesse, die Angelobung von Jungfeuerwehrmännern/frauen, Ansprachen, Ehrungen von verdienten Feuerwehrleuten statt. Die Wertschätzung der Bevölkerung für die Feuerwehr drückt sich auch in der steten Teilnahme an dieser alljährlichen Veranstaltung aus. Die Mitgliedschaft bei der Freiwilligen Feuerwehr wird in der Öffentlichkeit als Ehrenamt gewertet.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details

Zeitkategorie 21. Jahrhundert, 1. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Das Fassadenbild wurde anlässlich des Neubaus des Vereinsgebäudes 2004 hergestellt. Es ist signiert mit Franz und Gabriel 2004, den Malern des Bildes.
Anfangs war der Hl. Florian der Patron der Krieger und wurde im 16. Jahrhundert zum Helfer in Feuer- und Wassergefahr. Deshalb gilt der Heilige bis heute als Schutzpatron der Feuerwehren. So wurden der Darstellung des Florian als Soldat mit Lanze und Banner die Attribute Wasserkübel und brennendes Haus beigegeben.
Den Bezug zur Feuerwehr stellt eine kleine überlieferte Geschichte her: Als in Zeiselmauer einmal ein Haus lichterloh brannte, nahm der kleine Florian einfach einen der Holzeimer, wie sie bei ihm zu Hause im Stall hingen, füllte ihn mit Wasser und löschte das Feuer in wenigen Minuten.
_____________________________________________________________________________________________________________

• 1906 Um die Jahrhundertwende erging aus der Steiermark an alle Gemeinden des Lungaues ein Rundschreiben mit der Bitte, einen Rentner auf Lebzeit aufzunehmen. Nach dessen Tod wird diese Gemeinde dann einen ansehnlichen Betrag erben.
• Die damals noch selbständige Gemeinde Wölting (1894-1935) erklärte sich bereit, diesen Mann als "Einlieger" aufzunehmen. Der alte Mann starb im Jahre 1906 und die Gemeinde Wölting erhielt tatsächlich einen größeren Geldbetrag, welcher ausreichte, um die damals beste fahrbare Feuerspritze zu kaufen.
_____________________________________________________________________________________________________________
• 1907 Erbauung der Zeugstätte gegenüber Gasthaus Saliterer unter Bürgermeister Leonhard Gappmayer.
_____________________________________________________________________________________________________________
• 1936 Eingemeindung in die Marktgemeinde Tamsweg
_____________________________________________________________________________________________________________
• 1948 Beim Großbrand in Lessach letzter Einsatz der Handpumpe
_____________________________________________________________________________________________________________
• 1949 Die 1. Motorpumpe wird angeschafft.
_____________________________________________________________________________________________________________
• 1966 Hochwassereinsatz in Wölting und St. Andrä - In den 60er Jahren wurde die Wasserleitung gebaut und erstmalig Hydranten aufgestellt.
______________________________________________________________________________________________________________
• 1980 Anschaffung der 2. Tragkraftspritze
______________________________________________________________________________________________________________
• 2000 Es wird mit den Planungen für ein neues Vereinshaus begonnen.
______________________________________________________________________________________________________________
• 2004 Im Februar fällt in der Gemeindevertretung der einstimmige Beschluss für den Bau eines Vereinshauses in Wölting. Dieses Haus wird neben der Feuerwehr auch die Dorfmusik, die Jungschar und die Samonsgruppe beherbergigen. Der Spatenstich findet am 12. April statt.
• Eigenleistungen:
Bauplatz und Bauholz werden von der Schonung zur Verfügung gestellt
Die Dorfgemeinschaft leistet 2940 Stunden, das entspricht 327 Schichten
Die Bauphase wird am 23. Oktober beendet - einen Tag später findet der
"Tag der offenen Tür" statt.
_____________________________________________________________________________________________________________
• 2010 Ankauf des ausgeschiedenen Gefahrgutfahrzeuges vom LFV Salzburg und Umbau zu einem KLF durch die Firma Löcker. Die Gesamtkosten belaufen sich auf EUR 30.000,00 - davon kann der LZ Wölting durch eine Spendensammlung EUR 18.000,00 aufbringen.
_____________________________________________________________________________________________________________
• 2011 Das umgebaute Löschfahrzeug (Mercedes 814D) wird in Dienst gestellt Eine neue Tragkraftspritze ergänzt die Ausrüstung des KLF. Das Löschfahrzeug wird mit 3 Atemschutzgeräten ausgestattet. Das alte MTF wird verkauft.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)

Feuerwehr & Dorfmusik Wölting Fassadenbild
26.02.2021
Juliana Lankmayer

Feuerwehr & Dorfmusik Wölting Fassadenbild
26.02.2021
Juliana Lankmayer

Feuerwehr & Dorfmusik Wölting Fassadenbild
26.02.2021
Juliana Lankmayer

Feuerwehr & Dorfmusik Wölting Fassadenbild
26.02.2021
Juliana Lankmayer

Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen https://www.feuerwehr-tamsweg.at/ - Löschzüge
Aufnahme durch Fam. Lankmayer 2021

Juliana Lankmayer
Datum der Erfassung 2021-10-01
Datum der letzten Bearbeitung 2021-10-08

Standort

Kommentare

Sie müssen sich einloggen, um selbst Kommentare abgeben zu können!

Wesentliche Felder richtig erfasst

Qualitätssiegel BHW Siegel