Bremer Stadtmusikanten

Freiplastiken

Gemeinde: Stadt Salzburg

Zeitkategorie: 20. Jahrhundert, 2. Hälfte

Chronik:

Alois Lidauer (1908-1975) schuf die Skulptur im Jahr 1962. Als gelernter Holzbildhauer, geboren in Mauerbach /Oberösterreich, ließ sich Lidauer in den Kunstmetropolen Europas inspirieren und fand seinen eigenen, schematisierenden Stil mit Hang zur Formvereinfachung und Monumentalität.

Beschreibung:

Ein weiteres Kunstobjekt flankiert den Haupteingang des älteren Traktes der Sonderschule Aiglhof. Die Bronzeskulptur (H: 2,10m), auf einem schlichten Konglomeratsockel stehend ( H: 0,85m; 1,25 x 0,75m), ist nach Südosten ausgerichtet.

Details

Gemeindename Stadt Salzburg
Gemeindekennzahl 50101
Ortsübliche Bezeichnung Bremer Stadtmusikanten
Objektkategorie 1700 ( Freiplastiken | | )

Katastralgemeinde Maxglan -- GEM Stadt Salzburg
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 436/10
Ortschafts- bzw. Ortsteil Salzburg Maxglan / Neumaxglan
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Böhm-Ermolli-Straße 1-3
Längengrad 13.023564
Breitengrad 47.804413

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 2.1
gemessen od. geschätzt gemessen
Breite (m) 0.5
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m) 0.7
gemessen od. geschätzt gemessen

Zustandsklassifizierung gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Ein weiteres Kunstobjekt flankiert den Haupteingang des älteren Traktes der Sonderschule Aiglhof. Die Bronzeskulptur (H: 2,10m), auf einem schlichten Konglomeratsockel stehend ( H: 0,85m; 1,25 x 0,75m), ist nach Südosten ausgerichtet.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details Der Künstler wählte für seine Skulptur die im Märchen beschriebene Form der Tierpyramide aus Esel, Hund, Katze und Hahn, wobei die Standposition der Katze auf dem Kopf und Schwanz des Hundes besonders humorvoll ist. Dargestellt ist natürlich der Moment, in dem die vier Tiere mit ihrem Gebrüll die Räuber zu Tode erschrecken. Das Märchen von den „Bremer Stadtmusikanten“ ist seit dem 12. Jahrhundert verbreitet.

Zeitkategorie 20. Jahrhundert, 2. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Alois Lidauer (1908-1975) schuf die Skulptur im Jahr 1962. Als gelernter Holzbildhauer, geboren in Mauerbach /Oberösterreich, ließ sich Lidauer in den Kunstmetropolen Europas inspirieren und fand seinen eigenen, schematisierenden Stil mit Hang zur Formvereinfachung und Monumentalität.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)



Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Conrad Dorn: Kulturdenkmäler der Stadt Salzburg. Salzburg 1978 (Maschinenskript), Nr.133. Gugg, Anton: Kunstschauplatz Salzburg. Lexikon zur Malerei, Skulptur, Grafik und Fotografie seit 1945. Salzburg 2002, S.166. SBW(Hg.): Maxglan. Ein Salzburger Stadtteil. Salzburg 1990, S.150f.

Guido Friedl
Datum der Erfassung 2006-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 2006-01-01
letzter Bearbeiter Guido Friedl

Standort

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Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.