Corona Kreuz Unterparschenbrunn

Religiöse KleindenkmälerKreuzeWeg- oder Feldkreuze

Gemeinde: Sierndorf

Zeitkategorie: 21. Jahrhundert, 1. Hälfte

Chronik:

Nach mündlicher Auskunft vom 23. 07. 2026 von Frau Johanna Ehn / Unterparschenbrunn stand dieses Kreuz mit dem Sockel ursprünglich auf dem Ortsfriedhof in Oberhautzental. Es gehörte zum Kindergrab eines Verwandten, der als Kleinkind im Jahr 1920 an der spanischen Grippe (Epidemie) verstorben war.
Nachdem das Grab aufgelassen und geräumt wurde, wurde der Sockel, der schon tief in der Erde versunken war, mitsamt dem gusseisernen Kreuz von der Familie Ehn geborgen, gründlich saniert und frisch gestrichen. Eine Tafel aus Kunststoff wurde angefertigt und am Sockel angebracht. Mit Helfern (Erhard Eberand) wurde das Kreuz im Jahr 2025 an die Stelle neben dem Choleramarterl gesetzt.
Es soll ein Andenken an die Corona-Pandemie (2020 – 2023) sein. Damit dient das Kreuz an seinem neuen Platz auch wieder zum Gedenken an eine Epidemie.

Beschreibung:

Das Kreuz ist ein schwarz gestrichenes Gusseisenkreuz. Der Korpus ist aus Gusseisen und silbern gestrichen.
Das Kreuz steht auf einem Sockel aus weiß gestrichenem Beton. Der Sockel trägt eine Tafel mit einer Inschrift.
Um das Kreuz sind 4 Steinplatten kreuzförmig verlegt.

Details

Gemeindename Sierndorf
Gemeindekennzahl 31226
Ortsübliche Bezeichnung Corona Kreuz Unterparschenbrunn
Objektkategorie 1561 ( Religiöse Kleindenkmäler | Kreuze | Weg- oder Feldkreuze)

Katastralgemeinde Unterparschenbrunn -- GEM Sierndorf
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 637/3
Ortschafts- bzw. Ortsteil
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Bei den 3 Linden
Längengrad 16.11554
Breitengrad 48.456793

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 1.52
gemessen od. geschätzt gemessen
Breite (m) 0.4
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m) 0.22
gemessen od. geschätzt gemessen

Zustandsklassifizierung sehr gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Das Kreuz ist ein schwarz gestrichenes Gusseisenkreuz. Der Korpus ist aus Gusseisen und silbern gestrichen.
Das Kreuz steht auf einem Sockel aus weiß gestrichenem Beton. Der Sockel trägt eine Tafel mit einer Inschrift.
Um das Kreuz sind 4 Steinplatten kreuzförmig verlegt.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details

Zeitkategorie 21. Jahrhundert, 1. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Nach mündlicher Auskunft vom 23. 07. 2026 von Frau Johanna Ehn / Unterparschenbrunn stand dieses Kreuz mit dem Sockel ursprünglich auf dem Ortsfriedhof in Oberhautzental. Es gehörte zum Kindergrab eines Verwandten, der als Kleinkind im Jahr 1920 an der spanischen Grippe (Epidemie) verstorben war.
Nachdem das Grab aufgelassen und geräumt wurde, wurde der Sockel, der schon tief in der Erde versunken war, mitsamt dem gusseisernen Kreuz von der Familie Ehn geborgen, gründlich saniert und frisch gestrichen. Eine Tafel aus Kunststoff wurde angefertigt und am Sockel angebracht. Mit Helfern (Erhard Eberand) wurde das Kreuz im Jahr 2025 an die Stelle neben dem Choleramarterl gesetzt.
Es soll ein Andenken an die Corona-Pandemie (2020 – 2023) sein. Damit dient das Kreuz an seinem neuen Platz auch wieder zum Gedenken an eine Epidemie.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher) Die Inschrift lautet:
Im Gedenken an die Corona-Pandemie 2020-2023
"Der Herr behüte uns vor allem Übel"

Coronakreuz Unterparschenbrunn Totalansicht
23. 07. 2026
Dipl. Ing. Harald Butter

Coronakreuz Unterparschenbrunn Detail
23. 07. 2026
Dipl. Ing. Harald Butter

Coronakreuz Unterparschenbrunn Tafel
23. 07. 2026
Dipl. Ing. Harald Butter

Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Gespräch - mündliche Auskunft vom 23. 07. 2026 von Frau Johanna Ehn / Unterparschenbrunn an D.I. Harald Butter

Harald Butter
Datum der Erfassung 2026-07-24
Datum der letzten Bearbeitung 2026-07-24
letzter Bearbeiter Harald Butter

Standort

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Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.