Kapelle Aigen

Religiöse KleindenkmälerKapellen und GrottenKapellen

Gemeinde: Furth bei Göttweig

Zeitkategorie: 20. Jahrhundert, 1. Hälfte

Chronik:

Errichtet 1929, anstelle eines 1810 aufgestellten kapellenartig ummauerten Kreuzes. Eine gründliche Instandsetzung erfolgte 1998 durch Freiwillige der Dorfgemeinschaft Aigen. Das Kruzifix wurde vom ortsansässigen Restaurator Johann Waldbauer restauriert. Eine neuerliche Einweihung der Kapelle erfolgte am 11. April 1999.
2021 wurde nach einer thermischen Holzwurmbehandlung des Turmes, die Kapelle im Innenraum und an der Front neu gestrichen, das Barockkruzifix gereinigt und überarbeitet sowie das Vortragekreuz aus dem 19. Jhd. neu gefasst. die Segnung erfolgte am 30. Oktober 2021.

Beschreibung:

Kleiner schlichter rechteckiger Bau mit steilem Satteldach und offenen Eingang. Der angebaute kleine Glockenturm aus Holz trägt eine Bronzeglocke. In der Kapelle befindet sich ein bemerkenswertes geschnitztes Kruzifix, vermutlich aus dem Besitz des Stiftes Göttweig, welches dem Barockbildhauer Matthias Schwanthaler zugeschrieben wird. Bei einer nachfolgenden Sanierung wurde der Glockenturm mit Eternit Schindeln verkleidet und ein überdimensioniertes Kupferdach aufgesetzt.

Details

Gemeindename Furth bei Göttweig
Gemeindekennzahl 31309
Ortsübliche Bezeichnung Kapelle Aigen
Objektkategorie 1512 ( Religiöse Kleindenkmäler | Kapellen und Grotten | Kapellen)

Katastralgemeinde Aigen -- GEM Furth bei Göttweig
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer .47
Ortschafts- bzw. Ortsteil Aigen
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Aignerstraße 29
Längengrad 15.606612
Breitengrad 48.369934

denkmalgeschützt geschuetzt

Höhe (m) 3.74
gemessen od. geschätzt gemessen
Breite (m) 2.4
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m) 2.75
gemessen od. geschätzt gemessen

Zustandsklassifizierung sehr gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Kleiner schlichter rechteckiger Bau mit steilem Satteldach und offenen Eingang. Der angebaute kleine Glockenturm aus Holz trägt eine Bronzeglocke. In der Kapelle befindet sich ein bemerkenswertes geschnitztes Kruzifix, vermutlich aus dem Besitz des Stiftes Göttweig, welches dem Barockbildhauer Matthias Schwanthaler zugeschrieben wird. Bei einer nachfolgenden Sanierung wurde der Glockenturm mit Eternit Schindeln verkleidet und ein überdimensioniertes Kupferdach aufgesetzt.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details Die ursprüngliche Glocke aus 1929 wurde im 2. Weltkrieg zur Waffenerzeugung eingeschmolzen. Am 10. Juli 1949 wurde eine neu Glocke eingeweiht und in den 1980er Jahren ein Läutewerk installiert.

Zeitkategorie 20. Jahrhundert, 1. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Errichtet 1929, anstelle eines 1810 aufgestellten kapellenartig ummauerten Kreuzes. Eine gründliche Instandsetzung erfolgte 1998 durch Freiwillige der Dorfgemeinschaft Aigen. Das Kruzifix wurde vom ortsansässigen Restaurator Johann Waldbauer restauriert. Eine neuerliche Einweihung der Kapelle erfolgte am 11. April 1999.
2021 wurde nach einer thermischen Holzwurmbehandlung des Turmes, die Kapelle im Innenraum und an der Front neu gestrichen, das Barockkruzifix gereinigt und überarbeitet sowie das Vortragekreuz aus dem 19. Jhd. neu gefasst. die Segnung erfolgte am 30. Oktober 2021.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)

Aigen Kapelle
2020
Josef Teufner

Renovierung
1997
Was gibt es Neues in Furth

3/1997

Kruzifix
2021
Josef Teufner

Vortragekreuz
2021
Josef Teufner

Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Die Kirchen, Kapellen und Bildstöcke der Pfarre Furth bei Göttweig; Redaktion: Univ.-Prof. Dr. Gregor M. Lechner OSB, Prof. Mag. Herwig Schatzl, Wolfgang Kamptner
Was gibt es Neues in Furth; 3/1997
Chronik unserer Christus Kapelle von Aigen, Jutta Starkl

Josef Teufner
Datum der Erfassung 2021-01-08
Datum der letzten Bearbeitung 2021-12-11
letzter Bearbeiter Anton Stöger

Standort

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