Kriegerdenkmal

Religiöse KleindenkmälerTotengedenkmale und KriegerdenkmälerKriegerdenkmäler

Gemeinde: Sierndorf

Zeitkategorie: 20. Jahrhundert, 2. Hälfte

Chronik:

Im Mai 1970 regte Bürgermeister Josef Teufelhart an, ein Kriegerdenkmal an der Aussenwand der Kirche anzubringen, fand jedoch keine Zustimmung der kirchlichen Stellen. Im Dezember beschloss der Gemeinderat die Errichtung eines Kriegerdenkmals nach Plänen der Fa. Götzinger aus Göllersdorf in der Grünanlage neben dem Springbrunnen zu errichten. Der Gemeinderat beschloss auch die Finanzierung, doch bis zur Realisierung, nach neuen Plänen, vergingen noch 21 Jahre.

Beschreibung:

Auf Initiative von Ortsvorsteher Karl Brandtner, Franz Urban und Georg Gritschenberger wurde 1991 nach einem neuen Entwurf in Form von 3 Granitbruchsteinen mit Granit-Inschriftentafeln das Kriegerdenkmal erichtet. Auf dem mittleren Felsen ein Tatzenkreuz. Fundamentverkleidung mit Natursteinplatten. Der mittlere Block auf ca. 15 cm hohem Podest.

Details

Gemeindename Sierndorf
Gemeindekennzahl 31226
Ortsübliche Bezeichnung Kriegerdenkmal
Objektkategorie 1591 ( Religiöse Kleindenkmäler | Totengedenkmale und Kriegerdenkmäler | Kriegerdenkmäler)

Katastralgemeinde Obermallebarn -- GEM Sierndorf
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 5
Ortschafts- bzw. Ortsteil Obermallebarn
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Ortsdurchfahrt
Längengrad 16.15488
Breitengrad 48.46262

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 1.5
gemessen od. geschätzt gemessen
Breite (m) 4.3
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m) 5.1
gemessen od. geschätzt gemessen

Zustandsklassifizierung gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Auf Initiative von Ortsvorsteher Karl Brandtner, Franz Urban und Georg Gritschenberger wurde 1991 nach einem neuen Entwurf in Form von 3 Granitbruchsteinen mit Granit-Inschriftentafeln das Kriegerdenkmal erichtet. Auf dem mittleren Felsen ein Tatzenkreuz. Fundamentverkleidung mit Natursteinplatten. Der mittlere Block auf ca. 15 cm hohem Podest.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details Auf dem größeren, zentralen Felsblock sind die Namen der Gefallenen des 1. Weltkrieges, auf den beiden seitlichen, kleineren Blöcken, die Namen der im 2. Weltkrieg gefallenen Ortsbewohner aufgelistet. Errichtet wurde das Objekt mit Mitteln des ÖKB Ortsverbandes Sierndorf. Laternen und Kreuz fertigte Herr Bernhart an, das Schmiedeeisengitter stammt vom Kunstschmied Franz Dungl. Die Segnung nahm der Pfarrer des Pfarrverbandes, Friedrich Peichl, am 7.Juni 1992 vor.

Zeitkategorie 20. Jahrhundert, 2. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Im Mai 1970 regte Bürgermeister Josef Teufelhart an, ein Kriegerdenkmal an der Aussenwand der Kirche anzubringen, fand jedoch keine Zustimmung der kirchlichen Stellen. Im Dezember beschloss der Gemeinderat die Errichtung eines Kriegerdenkmals nach Plänen der Fa. Götzinger aus Göllersdorf in der Grünanlage neben dem Springbrunnen zu errichten. Der Gemeinderat beschloss auch die Finanzierung, doch bis zur Realisierung, nach neuen Plänen, vergingen noch 21 Jahre.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher) Inschriften: Gravuren in Goldschrift. Zentraler Block: oben Tatzenkreuzkontur UNSEREN IM WELTKRIEGE 1914-1918 / GEFALLENEN HELDEN / HEINRICH BERNHART, Inf. I.R.84 +28.7.1915 b. Görz / RUDOLF CHRISTAMENTL Gefr. I.R.84 +19.7.1915 i. R: Polen / JOSEF FRITTHUM Inf. L.I.R. 3.1.1915 bei Gorlice / JOSEF KREITMAIER Korp. I.R.84 +21.5.1915 a.d.Nida (R.P.) / FRANZ RIEPL Jäger. F.J.B.21 +30.6.1916 bei Lipa (Gal.) / JOHANN SUMMERER Inf. I.R.93 +15.7.1917 a. Czerbul (Gal.) / IN DANKBARKEIT GEWIDMET V. D. GEMEINDE Auf dem Podest eine kleine Granittafel: Errichtet vom Ö.K.B. Gemeinde Sierndorf 1991. Linker Block: 1939 - 1945 Bernhart Josef geb. 1915 - gef.1941 Frittum Anton 1910 - 1944 Guntersdorfer Johann 1925 - 1944 Heger Theodor 1921 - 1942 Huber Johann 1927 - 1945 Koch Franz 1925 - 1944 Koch Johann 1916 - 1942 Kumpfhuber Karl 1918 - 1943 Pazdera Karl 1922 - 1944 Rechter Block: 1939 - 1945 Raberger Franz geb. 1920 - gef.1942 Reibenwein Josef 1920 - 1943 Riepl Leopold 1924 - 1944 Uitz Ferdinand 1904 - 1943 Zehetmayer Franz 1909 - 1942 Mayer Franz 1908 + 1942 Schmid Karl 1922 + 1944 Wilfing Karl 1914 + 1944 Reibnwein Karl 1913 - 1942 Griesmayer Josef 1908 - 1944





Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Sitzungsprotokolle des Gemeinderates Obermallebarn, 15.05. und 20.12.1970, Archiv der Marktgemeinde Brandtner Karl, Ortsvorsteher. Gritschenberger Georg, Messner. Riepl Helmut, Geschichte von Mallebern, S 132, Eigenverlag, 2002.

Kurt & Veronika Jüthner
Datum der Erfassung 2012-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 2012-01-01
letzter Bearbeiter Kurt & Veronika Jüthner

Standort

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Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.