Holzer Kapelle

Religiöse KleindenkmälerKapellen und GrottenKapellen

Gemeinde: Mauterndorf

Zeitkategorie: 20. Jahrhundert, 2. Hälfte

Chronik:

Die Kapelle wurde 1962 vom Großvater des aktuellen Besitzers Matthias Wieland auf einem anderen Grundstück errichtet, das seit der Grundzusammenlegung "Steindorf" nicht mehr im Besitz der Familie ist. Daher wurde die Kapelle 2015 in das Gartengrundstück überstellt und renoviert.

Beschreibung:

Die Kapelle steht im Gartengrundstück südwestlich des Haupthauses des Holzergutes (Steindorf 2) auf einem Betonfundament. Es handelt sich um ein gemauertes Bauwerk auf rechteckigem Grundriss. Geschützt wird es durch ein Satteldach, das auf der Nordseite weit nach vorne gezogen ist und auf zwei massiven Holzträgern ruht. Das Regenwasser wird über hölzerne Dachrinnen, die von geschmiedeten Dachrinnenhaken gehalten werden, abgeleitet. Der im Freien unter dem Dach liegende Bereich ist gepflastert. Der gemauerte Teil ist weiß verputzt und hat hellbraune nicht ausgefüllte Eckquaderungen. Der Giebelbereich ist mit Holz vertäfelt. Dort befindet sich auch ein Holzkreuz. Die Altarnische ist grundsätzlich rechteckig, die obere Kante ist leicht spitz nach oben gezogen. Sie ist mit einem hellbraunen Band umrahmt in dem "J + E Bogensperger" steht und mit einem schmiedeeisernen Gitter verschlossen. In der Altarnische befindet sich ein Bild von Maria und Josef mit Kind, links und rechts von ihnen Anna und Joachim, die Eltern von Maria. Das Bild hat eine Größe von 60x70cm, ist in Holz gerahmt und von Richard Spitz (Maler aus dem fränkischen Raum, der in Steindorf auf Urlaub war) gemalt. Außerdem sieht man in der Nische eine bemalte Statue von Maria mit Kind.

Details

Gemeindename Mauterndorf
Gemeindekennzahl 50504
Ortsübliche Bezeichnung Holzer Kapelle
Objektkategorie 1512 ( Religiöse Kleindenkmäler | Kapellen und Grotten | Kapellen)

Katastralgemeinde Mauterndorf -- GEM Mauterndorf
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 634
Ortschafts- bzw. Ortsteil Mauterndorf/Steindorf
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Steindorf 2
Längengrad 13.702095
Breitengrad 47.141952

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 3
gemessen od. geschätzt geschätzt
Breite (m) 2
gemessen od. geschätzt geschätzt
Tiefe (m) 4
gemessen od. geschätzt geschätzt

Zustandsklassifizierung sehr gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Die Kapelle steht im Gartengrundstück südwestlich des Haupthauses des Holzergutes (Steindorf 2) auf einem Betonfundament. Es handelt sich um ein gemauertes Bauwerk auf rechteckigem Grundriss. Geschützt wird es durch ein Satteldach, das auf der Nordseite weit nach vorne gezogen ist und auf zwei massiven Holzträgern ruht. Das Regenwasser wird über hölzerne Dachrinnen, die von geschmiedeten Dachrinnenhaken gehalten werden, abgeleitet. Der im Freien unter dem Dach liegende Bereich ist gepflastert. Der gemauerte Teil ist weiß verputzt und hat hellbraune nicht ausgefüllte Eckquaderungen. Der Giebelbereich ist mit Holz vertäfelt. Dort befindet sich auch ein Holzkreuz. Die Altarnische ist grundsätzlich rechteckig, die obere Kante ist leicht spitz nach oben gezogen. Sie ist mit einem hellbraunen Band umrahmt in dem "J + E Bogensperger" steht und mit einem schmiedeeisernen Gitter verschlossen. In der Altarnische befindet sich ein Bild von Maria und Josef mit Kind, links und rechts von ihnen Anna und Joachim, die Eltern von Maria. Das Bild hat eine Größe von 60x70cm, ist in Holz gerahmt und von Richard Spitz (Maler aus dem fränkischen Raum, der in Steindorf auf Urlaub war) gemalt. Außerdem sieht man in der Nische eine bemalte Statue von Maria mit Kind.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details

Zeitkategorie 20. Jahrhundert, 2. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Die Kapelle wurde 1962 vom Großvater des aktuellen Besitzers Matthias Wieland auf einem anderen Grundstück errichtet, das seit der Grundzusammenlegung "Steindorf" nicht mehr im Besitz der Familie ist. Daher wurde die Kapelle 2015 in das Gartengrundstück überstellt und renoviert.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)

Holzerkapelle
12.3.2021
Josef Gruber

Holzerkapelle frontal
12.3.2021
Josef Gruber

Holzerkapelle Altarnische
12.3.2021
Josef Gruber

Holzerkapelle Altarnische Innen
12.3.2021
Josef Gruber

Holzerkapelle Altarbild
12.3.2021
Josef Gruber

Holzerkapelle am alten Standort
Frühe 2010er Jahre
Fam. Bogensperger

Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Johann Bogensperger

Andrea Gürtler
Datum der Erfassung 2021-03-20
Datum der letzten Bearbeitung 2021-09-22
letzter Bearbeiter Ingo Breitfuss

Standort

Kommentare

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Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.