Meilensteine Wörgl - Diderot und d'Alembert - 1. Band der
Gemeinde: Wörgl
Zeitkategorie: --
Chronik:
„Tatsächlich zielt eine Enzyklopädie darauf ab, die auf der Erdoberfläche verstreuten Kenntnisse zu sammeln, das allgemeine System dieser Kenntnisse den Menschen darzulegen, mit denen wir zusammenleben, und es den nach uns kommenden Menschen zu überliefern, damit die Arbeit der vergangenen Jahrhunderte nicht nutzlos für die kommenden Jahrhunderte gewesen sei; damit unsere Enkel nicht nur gebildeter, sondern gleichzeitig auch tugendhafter und glücklicher werden, und damit wir nicht sterben, ohne uns um die Menschheit verdient gemacht zu haben."
(im Artikel "Encyclopédie" von Diderot; zitiert nach wikipedia)
Das Kollektivwerk der „Encyclopédie ou Dictionnaire raisonné des sciences, des arts et des métiers, par une société de gens de lettres“ (‚Enzyklopädie oder vernünftiges Wörterbuch der Wissenschaften, der Künste und der Berufe, durch eine Gesellschaft von Literaten’) ist wohl die berühmteste frühe Enzyklopädie im heutigen Verständnis. Sie wurde von Denis Diderot und Jean-Baptiste d’Alembert zwischen 1751 und 1780 in siebzehn Foliobänden, elf Bänden Kupferstichen, fünf Supplementbänden und zwei Bänden Register herausgegeben. Als Mitarbeiter scheinen berühmte Namen der französischen Aufklärung auf: u.a. Rousseau, Voltaire, Marmontel, d’Holbach sowie Quesnay, Turgot, Condillac und Montesquieu.
Die Encyclopédie ist ein Werk der Aufklärung mit dem Anspruch, die gesamten menschlichen Aktivitäten am Maßstab der Vernunft messbar und hinterfragbar zu machen. Das Wissen der Welt wird nach philosophischen Gesichtspunkten organisiert; die empirische Herangehensweise gilt als maßgebliche Methode. Deshalb wurde das Werk von Anfang an stark angefeindet, weil es als gottlos angesehen wurde. Im Zentrum steht das Vertrauen in die Wissenschaften und deren stetigen Fortschritt sowie in ihre positiven moralischen Auswirkungen, die zum steten Voranschreiten des menschlichen Glücks führen würden.
Damit ist dieses Werk die erste Enzyklopädie der „modernen“, wissenschaftsgläubigen Welt. Enzyklopädien als solche gab es jedoch bereits seit der Antike. Der Name selber geht auf Hippias von Elis im 5. Jahrhundert zurück, der damit universale Bildung bezeichnete (altgriech. εγκυκλοπαιδεία, gebildet aus „egkyklios“ ‚kreisförmig‛ und „paideia“ ‚Lehre, Bildung‛; wörtlich ist eine Enzyklopädie also abgerundete, somit umfassende Bildung). Eine der berühmtesten alten Enzyklopädien ist jene des Isidor von Sevilla in 20 Bänden aus der ersten Hälfte des 7. Jahrhunderts n. Chr. Sie hieß „Etymologiae“ (auch „Origines“; d.h. „Ursprünge“), wurde das ganze Mittelalter hindurch als Nachschlagewerk genutzt und 1472 gedruckt.
Beschreibung:
Granitstein
Details
| Gemeindename | Wörgl |
| Gemeindekennzahl | 70531 |
| Ortsübliche Bezeichnung | Meilensteine Wörgl - Diderot und d'Alembert - 1. Band der |
| Objektkategorie | 1200 ( Kulturhistorische Natur- und Steindenkmäler | | ) |
| Katastralgemeinde | |
| Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer | |
| Ortschafts- bzw. Ortsteil | |
| Straße und Hausnummer bzw. Flurname | Bahnhofsstraße |
| Längengrad | |
| Breitengrad |
| Tirol: denkmalgeschützt | -- |
| Höhe (m) | 0.4 |
| gemessen od. geschätzt | gemessen |
| Breite (m) | 0.6 |
| gemessen od. geschätzt | gemessen |
| Tiefe (m) | |
| gemessen od. geschätzt | -- |
| Zustandsklassifizierung | -- |
| Falls sanierungsbedürftig od. ruinös: empfohlene Maßnahmen |
| Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) | Granitstein |
| Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details |
| Zeitkategorie | -- |
| Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) | „Tatsächlich zielt eine Enzyklopädie darauf ab, die auf der Erdoberfläche verstreuten Kenntnisse zu sammeln, das allgemeine System dieser Kenntnisse den Menschen darzulegen, mit denen wir zusammenleben, und es den nach uns kommenden Menschen zu überliefern, damit die Arbeit der vergangenen Jahrhunderte nicht nutzlos für die kommenden Jahrhunderte gewesen sei; damit unsere Enkel nicht nur gebildeter, sondern gleichzeitig auch tugendhafter und glücklicher werden, und damit wir nicht sterben, ohne uns um die Menschheit verdient gemacht zu haben." (im Artikel "Encyclopédie" von Diderot; zitiert nach wikipedia) Das Kollektivwerk der „Encyclopédie ou Dictionnaire raisonné des sciences, des arts et des métiers, par une société de gens de lettres“ (‚Enzyklopädie oder vernünftiges Wörterbuch der Wissenschaften, der Künste und der Berufe, durch eine Gesellschaft von Literaten’) ist wohl die berühmteste frühe Enzyklopädie im heutigen Verständnis. Sie wurde von Denis Diderot und Jean-Baptiste d’Alembert zwischen 1751 und 1780 in siebzehn Foliobänden, elf Bänden Kupferstichen, fünf Supplementbänden und zwei Bänden Register herausgegeben. Als Mitarbeiter scheinen berühmte Namen der französischen Aufklärung auf: u.a. Rousseau, Voltaire, Marmontel, d’Holbach sowie Quesnay, Turgot, Condillac und Montesquieu. Die Encyclopédie ist ein Werk der Aufklärung mit dem Anspruch, die gesamten menschlichen Aktivitäten am Maßstab der Vernunft messbar und hinterfragbar zu machen. Das Wissen der Welt wird nach philosophischen Gesichtspunkten organisiert; die empirische Herangehensweise gilt als maßgebliche Methode. Deshalb wurde das Werk von Anfang an stark angefeindet, weil es als gottlos angesehen wurde. Im Zentrum steht das Vertrauen in die Wissenschaften und deren stetigen Fortschritt sowie in ihre positiven moralischen Auswirkungen, die zum steten Voranschreiten des menschlichen Glücks führen würden. Damit ist dieses Werk die erste Enzyklopädie der „modernen“, wissenschaftsgläubigen Welt. Enzyklopädien als solche gab es jedoch bereits seit der Antike. Der Name selber geht auf Hippias von Elis im 5. Jahrhundert zurück, der damit universale Bildung bezeichnete (altgriech. εγκυκλοπαιδεία, gebildet aus „egkyklios“ ‚kreisförmig‛ und „paideia“ ‚Lehre, Bildung‛; wörtlich ist eine Enzyklopädie also abgerundete, somit umfassende Bildung). Eine der berühmtesten alten Enzyklopädien ist jene des Isidor von Sevilla in 20 Bänden aus der ersten Hälfte des 7. Jahrhunderts n. Chr. Sie hieß „Etymologiae“ (auch „Origines“; d.h. „Ursprünge“), wurde das ganze Mittelalter hindurch als Nachschlagewerk genutzt und 1472 gedruckt. |
| Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher) |
