Pranger

RechtsdenkmälerStrafrechtsdenkmälerPranger und Marktsäulen

Gemeinde: Langenlois

Zeitkategorie: 16. Jahrhundert, 2. Hälfte

Chronik:

Mit der Bestätigung des Marktrechtes für Zöbing im Jahr 1583 scheint auch die Errichtung des Prangers (Marktsäule) verbunden zu sein.

Beschreibung:

Der Pranger erhebt sich auf einem rechteckigen Betonsockel, der wiederum auf einem runden Steinblock aufgesetzt ist. Der Sandsteinpfeiler beginnt am Schaftfuß mit einem quadratischen Querschnitt, geht dann über in einen achteckigen Pfeilerschaft und wird wieder zurückgeführt in die Ausgangsform. Ein schmales Gesimse bildet die Basis für den spitzen, pyramidenförmigen Aufsatz, der mit einem kugelförmigen Abschluss versehen ist; eine schmiedeeiserne Lanze (Spitze) krönt den Pranger. An der südlichen Pyramidenfläche hängt an einem kurzen Kettenstück eine eiserne Kugel. Die äußere Abgrenzung der Prangerzone erfolgt durch die kreisförmige, angehobene Pflasterung, auf die sechs konisch geformte Betonpoller gesetzt sind; die Poller, versehen mit eingepflockten und von Eisenkrallen umschlossenen Eisenkugeln, sind mit einer schmiedeeisernen Kette verbunden.

Details

Gemeindename Langenlois
Gemeindekennzahl 31322
Ortsübliche Bezeichnung Pranger
Objektkategorie 1331 ( Rechtsdenkmäler | Strafrechtsdenkmäler | Pranger und Marktsäulen)

Katastralgemeinde Zöbing -- GEM Langenlois
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 2098/19
Ortschafts- bzw. Ortsteil Zöbing
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Marktplatz
Längengrad 15.6928
Breitengrad 48.49043

denkmalgeschützt geschuetzt

Höhe (m) 4.4
gemessen od. geschätzt gemessen
Breite (m) 0.4
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m) 0.4
gemessen od. geschätzt gemessen

Zustandsklassifizierung sehr gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Der Pranger erhebt sich auf einem rechteckigen Betonsockel, der wiederum auf einem runden Steinblock aufgesetzt ist. Der Sandsteinpfeiler beginnt am Schaftfuß mit einem quadratischen Querschnitt, geht dann über in einen achteckigen Pfeilerschaft und wird wieder zurückgeführt in die Ausgangsform. Ein schmales Gesimse bildet die Basis für den spitzen, pyramidenförmigen Aufsatz, der mit einem kugelförmigen Abschluss versehen ist; eine schmiedeeiserne Lanze (Spitze) krönt den Pranger. An der südlichen Pyramidenfläche hängt an einem kurzen Kettenstück eine eiserne Kugel. Die äußere Abgrenzung der Prangerzone erfolgt durch die kreisförmige, angehobene Pflasterung, auf die sechs konisch geformte Betonpoller gesetzt sind; die Poller, versehen mit eingepflockten und von Eisenkrallen umschlossenen Eisenkugeln, sind mit einer schmiedeeisernen Kette verbunden.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details Der rechteckige Betonsockel trägt auf der Südseite eine Inschrift (Gravur und schwarz hervorgehoben): 1583 Verleihung d. Marktrechtes u. d. nied. Gerichtsbarkeit

Zeitkategorie 16. Jahrhundert, 2. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Mit der Bestätigung des Marktrechtes für Zöbing im Jahr 1583 scheint auch die Errichtung des Prangers (Marktsäule) verbunden zu sein.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)




Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Hermann Grünstäudl: Zöbing. Eine Ortsgeschichte. Krems 2000. Heinrich Rameder: Kleine Chronik von Zöbing am Kamp. Hektografiertes Manuskript. Wien/Schiltern 1980.

Johann Ennser, Adolf Hauer
Datum der Erfassung 2011-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 2011-01-01

Standort

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