Hauerkreuz

Religiöse KleindenkmälerBildstöckePfeiler- und Säulenbildstöcke

Gemeinde: Langenlois

Zeitkategorie: 16. Jahrhundert, 1. Hälfte

Chronik:

Über den Stifter wie auch über das Motiv der Errichtung ist nichts bekannt. Erwähnung findet der Bildstock bei Eggel und, auf diese Quelle gestützt, in den Geschichtlichen Beilagen, wo es heißt: '1540 wurde das Hauerkreuz im oberen Markte Lois errichtet. Es steht auf einer Erhöhung, ist gothischer Bauart mit einem Doppelkreuz, und zeigt zwei gekreuzte Weinrebenmesser'. Das Hauerkreuz ist dies der älteste Bildstock von Langenlois.

Beschreibung:

Das Hauerkreuz steht auf einer Böschung an der Abzweigung des Großen Buriweges von der Weinberggasse, stadtauswärts linker Hand; Ausrichtung nach N. Der Bildstockpfeiler setzt, von einem Steinfundament ausgehend, mit einem quadratischen Sockel an, geht über in einen achteckigen Schaft, nimmt im oberen Teil wieder eine quadratische Form an und bildet ein würfelförmiges Kapitell; ein darüberliegendes vorkragendes Gesimse dient als Basis für den Tabernakel. Dieser weist vier Nischen auf, die aus einem Rechteck und einem Dreiecksgiebel gebildet werden. Ein eisernes Doppelkreuz bekrönt den Bildstock. Bemerkenswert ist das Kapitell des Pfeilers: es zeigt auf der Frontseite in einem Wappenschild zwei gekreuzte Winzermesser und die Jahreszahl 1540, auf der linken Seite ebenfalls gekreuzte Winzermesser, umrahmt von der Jahreszahl 1841.

Details

Gemeindename Langenlois
Gemeindekennzahl 31322
Ortsübliche Bezeichnung Hauerkreuz
Objektkategorie 1531 ( Religiöse Kleindenkmäler | Bildstöcke | Pfeiler- und Säulenbildstöcke)

Katastralgemeinde Langenlois -- GEM Langenlois
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 3022
Ortschafts- bzw. Ortsteil Langenlois
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Weinberggasse - Buriweg
Längengrad 15.6637
Breitengrad 48.47278

denkmalgeschützt geschuetzt

Höhe (m) 3.65
gemessen od. geschätzt gemessen
Breite (m) 0.6
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m) 0.6
gemessen od. geschätzt gemessen

Zustandsklassifizierung gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Das Hauerkreuz steht auf einer Böschung an der Abzweigung des Großen Buriweges von der Weinberggasse, stadtauswärts linker Hand; Ausrichtung nach N. Der Bildstockpfeiler setzt, von einem Steinfundament ausgehend, mit einem quadratischen Sockel an, geht über in einen achteckigen Schaft, nimmt im oberen Teil wieder eine quadratische Form an und bildet ein würfelförmiges Kapitell; ein darüberliegendes vorkragendes Gesimse dient als Basis für den Tabernakel. Dieser weist vier Nischen auf, die aus einem Rechteck und einem Dreiecksgiebel gebildet werden. Ein eisernes Doppelkreuz bekrönt den Bildstock. Bemerkenswert ist das Kapitell des Pfeilers: es zeigt auf der Frontseite in einem Wappenschild zwei gekreuzte Winzermesser und die Jahreszahl 1540, auf der linken Seite ebenfalls gekreuzte Winzermesser, umrahmt von der Jahreszahl 1841.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details Drei Nischen des Tabernakels sind mit Bildern auf Blechtafeln versehen, sie sind im 20. Jahrhundert renoviert bzw. erneuert worden. Vorderseite: Hl. Urban. Bildlegende: Heiliger Urban, bitte für uns! Rechte Seite: Jesus schreitet segnend durch einen Weinberg.Bildlegende: O Herr Jesus, segne unsere Weinberge! Linke Seite (= östliche Seite): Heilige Maria in einem Getreidefeld. Bildlegende: Heilige Maria, beschütze unsere Fluren. Die der Böschung zugewandte Nische ist leer.

Zeitkategorie 16. Jahrhundert, 1. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Über den Stifter wie auch über das Motiv der Errichtung ist nichts bekannt. Erwähnung findet der Bildstock bei Eggel und, auf diese Quelle gestützt, in den Geschichtlichen Beilagen, wo es heißt: '1540 wurde das Hauerkreuz im oberen Markte Lois errichtet. Es steht auf einer Erhöhung, ist gothischer Bauart mit einem Doppelkreuz, und zeigt zwei gekreuzte Weinrebenmesser'. Das Hauerkreuz ist dies der älteste Bildstock von Langenlois.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)






Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Weigelsperger: Beiträge zur Geschichte der Pfarre und des Marktes Langenlois. In: Geschichtliche Beilagen I, St. Pölten 1878. Josef Eggel: Gedenkbuch des lf. Marktes Langenlois. Krems 1862.

Johann Ennser, Adolf Hauer
Datum der Erfassung 2001-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 2001-01-01
letzter Bearbeiter Johann Ennser, Adolf Hauer

Standort

Kommentare

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Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.