Kriegerdenkmal

Religiöse KleindenkmälerTotengedenkmale und Kriegerdenkmäler

Gemeinde: Stadt Salzburg

Zeitkategorie: 20. Jahrhundert, 2. Hälfte

Chronik:

Der Bau des Kriegerdenkmals von Liefering wurde von der örtlichen Kameradschaft, damals mit der Bezeichnung 'Fürsorge- und Sterbeverein Liefering', im Jahre 1950 beschlossen. Das von Baumeister Engelbert Rothenbuchner errichtete Denkmal wurde am 20. Mai 1951 enthüllt und eingeweiht. Es wurde im Juni 1981 durch den ÖKB renoviert.

Beschreibung:

Das Kriegerdenkmal befindet sich an der Kreuzung Lieferinger Hauptstraße / Törringstraße. Das Denkmal wurde in einer nach Südosten gerichteten Nische der Friedhofsmauer errichtet. Es ist von der Straße über drei Schieferstufen erreichbar. Eine breite, mit Konglomerat verkleidete Hinterwand mit zwei seitlichen Antenmauern aus dem gleichen Material bilden einen überdachten, vorne offenen Gedenkraum, der mit einem Altartisch ausgestattet ist. Ein auf Konsolen liegender Balken mit der Inschrift: 'Den Toten zu Ehr - den Lebenden zur Mahnung' trägt das Walmdach.

Details

Gemeindename Stadt Salzburg
Gemeindekennzahl 50101
Ortsübliche Bezeichnung Kriegerdenkmal
Objektkategorie 1590 ( Religiöse Kleindenkmäler | Totengedenkmale und Kriegerdenkmäler | )

Katastralgemeinde Liefering II -- GEM Stadt Salzburg
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 2498/1
Ortschafts- bzw. Ortsteil Salzburg Liefering / Altliefering
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Lieferinger Hauptstraße / Törringstraße
Längengrad 13.009343
Breitengrad 47.823874

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 3.8
gemessen od. geschätzt gemessen
Breite (m) 5.2
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m) 1.3
gemessen od. geschätzt gemessen

Zustandsklassifizierung gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Das Kriegerdenkmal befindet sich an der Kreuzung Lieferinger Hauptstraße / Törringstraße. Das Denkmal wurde in einer nach Südosten gerichteten Nische der Friedhofsmauer errichtet. Es ist von der Straße über drei Schieferstufen erreichbar. Eine breite, mit Konglomerat verkleidete Hinterwand mit zwei seitlichen Antenmauern aus dem gleichen Material bilden einen überdachten, vorne offenen Gedenkraum, der mit einem Altartisch ausgestattet ist. Ein auf Konsolen liegender Balken mit der Inschrift: 'Den Toten zu Ehr - den Lebenden zur Mahnung' trägt das Walmdach.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details Zwei Marmortafeln nennen die Namen der Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege. Eine Marmortafel gibt Auskunft über die Errichter, die beteiligten Handwerker und die letzte Renovierung. Über dem an der Wand montiertem Stahlhelm ist das Zeichen des Kameradschaftsbundes angebracht, ein farbig gefasstes, bekränztes eisernes Kreuz. Darunter befindet sich ein schlichter Altartisch aus Marmor.

Zeitkategorie 20. Jahrhundert, 2. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Der Bau des Kriegerdenkmals von Liefering wurde von der örtlichen Kameradschaft, damals mit der Bezeichnung 'Fürsorge- und Sterbeverein Liefering', im Jahre 1950 beschlossen. Das von Baumeister Engelbert Rothenbuchner errichtete Denkmal wurde am 20. Mai 1951 enthüllt und eingeweiht. Es wurde im Juni 1981 durch den ÖKB renoviert.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)



Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Liefering, Das Dorf in der Stadt. Hgg. v. Kuratorium der Peter-Pfenninger-Schenkung Liefering, Salzburg 1997, S.503.

Guido Friedl
Datum der Erfassung 2005-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 2005-01-01

Standort

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