Hauskapelle am Hollerberg

Religiöse KleindenkmälerKapellen und Grotten

Gemeinde: Sankt Michael im Lungau

Zeitkategorie: 21. Jahrhundert, 2. Hälfte

Chronik:

Der Vater von Theresia Piffl-Percevic - Johann Landschützer (Esslbauer Staig) - wollte nach dem 1.Weltkrieg eine Kapelle am Hof errichten, was aber nie geschehen ist, da der Hof zweimal abgebrannt ist. Deshalb entschlossen sich beide schließlich 1971 eine Kapelle am zugehörigen Hof auf 1361 Höhenmeter am Hollerberg zu errichten.

Beschreibung:

Die Kapelle befindet sich am Hollerberg, Gemeindegebiet St.Michael auf rund 1400m Seehöhe, mit Blick über St.Michael und das Murtal am Privatgrundstück von Familie Piffl-Percevic, ca 50m ostwestlich des Hofes, oberhalb des Hollerberg Rundweges.

Die gemauerte, weiß verputzte Kapelle mit rechteckigem Grundriss steht auf Steinplatten. Das eher flache, leicht geschwungene Zeltdach ist mit Holzschindeln gedeckt, nach vorne gezogen und mit Holzsäulen gestützt. Dadurch ergibt sich ein überdachter Eingangsbereich. An der Dachspitze wurde ein Kupferkreuz angebracht.
Die Kapelle ist mit Flügeltüren aus Schmiedeeisengitter geschützt.
Im Altarraum hängen 3 Marmortafeln mit den Namen der verstorbenen Familienmitglieder, sowie einer Erinnerung an die Weihe der Kapelle am 1. August 1971 durch Pfarrer Balthasar Linsinger.

Auf dem Altartisch aus Marmor, dessen Antependium eine Marmorplatte mit dem Christusmonogramm IHS ziert, stehen auf einer Tischdecke neben einer Skulptur der Jungfrau Maria mit dem Jesuskind einige schmiedeeiserne Kerzenständer, Blumenstöcke und eine Vase, darüber hängt ein schlichtes Holzkreuz.

Am Steinboden stehen ebenfalls schmiedeeiserne Kerzenständer und Kupfervasen.

Die Decke ist aus Holzbrettern hergestellt, eine LED-Lichterkette umfasst die Marmortafeln.


Details

Gemeindename Sankt Michael im Lungau
Gemeindekennzahl 50509
Ortsübliche Bezeichnung Hauskapelle am Hollerberg
Objektkategorie 1510 ( Religiöse Kleindenkmäler | Kapellen und Grotten | )

Katastralgemeinde St.Martin -- GEM Sankt Michael im Lungau
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 699
Ortschafts- bzw. Ortsteil St. Martin
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Hollerberg
Längengrad 13.676761
Breitengrad 47.10003

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 2.4
gemessen od. geschätzt geschätzt
Breite (m) 4
gemessen od. geschätzt geschätzt
Tiefe (m) 8.4
gemessen od. geschätzt geschätzt

Zustandsklassifizierung sehr gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Die Kapelle befindet sich am Hollerberg, Gemeindegebiet St.Michael auf rund 1400m Seehöhe, mit Blick über St.Michael und das Murtal am Privatgrundstück von Familie Piffl-Percevic, ca 50m ostwestlich des Hofes, oberhalb des Hollerberg Rundweges.

Die gemauerte, weiß verputzte Kapelle mit rechteckigem Grundriss steht auf Steinplatten. Das eher flache, leicht geschwungene Zeltdach ist mit Holzschindeln gedeckt, nach vorne gezogen und mit Holzsäulen gestützt. Dadurch ergibt sich ein überdachter Eingangsbereich. An der Dachspitze wurde ein Kupferkreuz angebracht.
Die Kapelle ist mit Flügeltüren aus Schmiedeeisengitter geschützt.
Im Altarraum hängen 3 Marmortafeln mit den Namen der verstorbenen Familienmitglieder, sowie einer Erinnerung an die Weihe der Kapelle am 1. August 1971 durch Pfarrer Balthasar Linsinger.

Auf dem Altartisch aus Marmor, dessen Antependium eine Marmorplatte mit dem Christusmonogramm IHS ziert, stehen auf einer Tischdecke neben einer Skulptur der Jungfrau Maria mit dem Jesuskind einige schmiedeeiserne Kerzenständer, Blumenstöcke und eine Vase, darüber hängt ein schlichtes Holzkreuz.

Am Steinboden stehen ebenfalls schmiedeeiserne Kerzenständer und Kupfervasen.

Die Decke ist aus Holzbrettern hergestellt, eine LED-Lichterkette umfasst die Marmortafeln.


Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details

Zeitkategorie 21. Jahrhundert, 2. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Der Vater von Theresia Piffl-Percevic - Johann Landschützer (Esslbauer Staig) - wollte nach dem 1.Weltkrieg eine Kapelle am Hof errichten, was aber nie geschehen ist, da der Hof zweimal abgebrannt ist. Deshalb entschlossen sich beide schließlich 1971 eine Kapelle am zugehörigen Hof auf 1361 Höhenmeter am Hollerberg zu errichten.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher) Die Kapelle ist nicht öffentlich zugänglich!

Hollerberg1
Herbst 2019
Roland Holitzky

Hollerberg2
Herbst 2019
Roland Holitzky

Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen

Roland Holitzky
Datum der Erfassung 2020-03-06
Datum der letzten Bearbeitung 2020-05-14
letzter Bearbeiter Monika Brunner-Gaurek

Standort

Kommentare

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Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.