Bildstock am Hans-Sedlmayr-Weg

Religiöse KleindenkmälerBildstöcke

Gemeinde: Stadt Salzburg

Zeitkategorie: 17. Jahrhundert

Chronik:

Das Entstehungsdatum des Bildstockes ist unbekannt.

Beschreibung:

Wo der Hans-Sedlmayr-Weg auf die Fürstenallee trifft steht ein alter Bildstock. Er ist aus Nagelfluh gehauen und besteht aus drei Teilen. Der quaderförmige Sockel hat oben nach innen abgeschrägte Flächen, die zu dem im Querschnitt rechteckigen hohen Schaft überleiten. Auf dem Schaft sitzt der aus einem Block gearbeitete, an drei Seiten auskragende Aufsatz. Er besitzt vorne und seitlich überstehende Dachflächen und im Giebelfeld eine kleine dreieckige Nische. In der eigentlichen rechteckigen Bildnische darunter befindet sich ein auf Blech gemaltes Bild von Maria mit dem Kind. Unten vor der Nische ist ein Behälter aus Blech montiert, der der Aufnahme von Blumen und Lichtern dient.

Details

Gemeindename Stadt Salzburg
Gemeindekennzahl 50101
Ortsübliche Bezeichnung Bildstock am Hans-Sedlmayr-Weg
Objektkategorie 1530 ( Religiöse Kleindenkmäler | Bildstöcke | )

Katastralgemeinde Salzburg -- GEM Stadt Salzburg
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 2324
Ortschafts- bzw. Ortsteil Salzburg Riedenburg / Leopoldskroner Weiher
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Hans-Sedlmayr-Weg
Längengrad 13.047091
Breitengrad 47.790631

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 2.65
gemessen od. geschätzt gemessen
Breite (m) 0.55
gemessen od. geschätzt gemessen
Tiefe (m) 0.4
gemessen od. geschätzt gemessen

Zustandsklassifizierung sanierungsbedürftig
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen
Die Steinteile sind verwittert, das Bild ist ausgebleicht und rostig. Eine professionelle Restaurierung ist notwendig.

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Wo der Hans-Sedlmayr-Weg auf die Fürstenallee trifft steht ein alter Bildstock. Er ist aus Nagelfluh gehauen und besteht aus drei Teilen. Der quaderförmige Sockel hat oben nach innen abgeschrägte Flächen, die zu dem im Querschnitt rechteckigen hohen Schaft überleiten. Auf dem Schaft sitzt der aus einem Block gearbeitete, an drei Seiten auskragende Aufsatz. Er besitzt vorne und seitlich überstehende Dachflächen und im Giebelfeld eine kleine dreieckige Nische. In der eigentlichen rechteckigen Bildnische darunter befindet sich ein auf Blech gemaltes Bild von Maria mit dem Kind. Unten vor der Nische ist ein Behälter aus Blech montiert, der der Aufnahme von Blumen und Lichtern dient.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details Der Bildstock am Hans-Sedlmayr-Weg hat – so ist man geneigt zu sagen – die Standardform des 16. und 17. Jahrhunderts für dieses religiöse Genre. Das Gnadenbild gehört zum Typ der „Passauer Madonna“, eine auf Lucas Cranach d.Ä. zurück gehende Darstellung, leicht erkennbar an dem mit einem Bein auf dem mütterlichen Schoß stehenden Kind. Das Bild ist jedoch laienhaft übermalt worden und ausgebleicht. Ob es sich um das ursprüngliche Bild handelt ist nicht feststellbar.

Zeitkategorie 17. Jahrhundert
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Das Entstehungsdatum des Bildstockes ist unbekannt.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)

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Isidor_Sigmhbg

1997-04-15

Rieder Leopold

Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen

G. Friedl
Datum der Erfassung 2009-01-01
Datum der letzten Bearbeitung 2009-01-01

Standort

Kommentare

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