Kristankreuz (3 Kreuze)

Religiöse KleindenkmälerBildstöckePfeiler- und Säulenbildstöcke

Gemeinde: Mauterndorf

Zeitkategorie: 20. Jahrhundert, 1. Hälfte

Chronik:

Laut Auskunft der Familie Moser wurde dieser Bildstock ursprünglich ca. 1870 errichtet. Er ist allerdings bereits im Werk von Kürsinger (1853, S. 160) erwähnt.
Früher stand der Bildstock an der alten Steindorfer Straße nach Mariapfarr auf einem eigens angelegten Rasenstück. In der Nische befand sich eine alte Madonnenfigur, die entwendet wurde.
Seit 1906 ist Familie Moser im Besitz des Kristangutes. 1920 wurde der renovierungsbedürftige Bildstock nach altem Vorbild durch einen neuen ersetzt.
Manchmal taucht für diesen Bildstock auch der Name "Bildstock des Davidlbauern" auf.

Beschreibung:

Das Kristankreuz steht südlich der Turracher Bundesstraße (B95) auf Höhe Steindorf. Der Bildstock bildet mit zwei Kapellen ein Ensemble, das allgemein als die "3 Kreuze" bezeichnet wird.
Der Bildstock besteht aus einem Holzpfeiler und einem Aufsatzhäuschen. Das gezimmerte Aufsatzhäuschen ist mit einem vorkragendem Satteldach mit Holzschindeldeckung geschützt. Die spitzbogige Nischenöffnung ist mit einem geschmiedeten Gitter verschlossen. In der Nische befindet sich ein Kreuz mit Christusfigur.

Details

Gemeindename Mauterndorf
Gemeindekennzahl 50504
Ortsübliche Bezeichnung Kristankreuz (3 Kreuze)
Objektkategorie 1531 ( Religiöse Kleindenkmäler | Bildstöcke | Pfeiler- und Säulenbildstöcke)

Katastralgemeinde Steindorf -- GEM Mauterndorf
Flurstücks- bzw. Grundstücksnummer 669
Ortschafts- bzw. Ortsteil Mauterndorf/Steindorf
Straße und Hausnummer bzw. Flurname Kreuzpeint
Längengrad 13.69475
Breitengrad 47.136547

denkmalgeschützt nicht geschuetzt

Höhe (m) 2
gemessen od. geschätzt geschätzt
Breite (m) 0.4
gemessen od. geschätzt geschätzt
Tiefe (m) 0.4
gemessen od. geschätzt geschätzt

Zustandsklassifizierung gut
Falls sanierungsbedürftig od. ruinös:
empfohlene Maßnahmen

Beschreibung des Objekts (Deutung, Material und Technik) Das Kristankreuz steht südlich der Turracher Bundesstraße (B95) auf Höhe Steindorf. Der Bildstock bildet mit zwei Kapellen ein Ensemble, das allgemein als die "3 Kreuze" bezeichnet wird.
Der Bildstock besteht aus einem Holzpfeiler und einem Aufsatzhäuschen. Das gezimmerte Aufsatzhäuschen ist mit einem vorkragendem Satteldach mit Holzschindeldeckung geschützt. Die spitzbogige Nischenöffnung ist mit einem geschmiedeten Gitter verschlossen. In der Nische befindet sich ein Kreuz mit Christusfigur.
Bei besonderen Objekten: Beschreibung von Details

Zeitkategorie 20. Jahrhundert, 1. Hälfte
Ursprungsdaten, Chronik: (Zeit und Ursache der Errichtung bzw. Überlieferung, Namen der Urheber, Künstler bzw. Handwerker, Sanierungen) Laut Auskunft der Familie Moser wurde dieser Bildstock ursprünglich ca. 1870 errichtet. Er ist allerdings bereits im Werk von Kürsinger (1853, S. 160) erwähnt.
Früher stand der Bildstock an der alten Steindorfer Straße nach Mariapfarr auf einem eigens angelegten Rasenstück. In der Nische befand sich eine alte Madonnenfigur, die entwendet wurde.
Seit 1906 ist Familie Moser im Besitz des Kristangutes. 1920 wurde der renovierungsbedürftige Bildstock nach altem Vorbild durch einen neuen ersetzt.
Manchmal taucht für diesen Bildstock auch der Name "Bildstock des Davidlbauern" auf.
Chronik - allfällige Ergänzungen: (z.B. Sagen, Legenden, Überlieferungen ausführlicher)

3 Kreuze gesamt
2018
Klaus Bärnthaler

Kristankreuz
2018
Klaus Bärnthaler

Informationsquellen, Literatur und weitere Quellen Kürsinger, I. (1853). Lungau. – Historisch, ethnographisch und statistisch aus bisher unbenützten urkundlichen Quellen dargestellt. Salzburg: Obererschen Buchhandlung, 1853.
Husty, P. & Kaltenbrunner, R. (1998). Denkmäler an Salzburgs Straßen. Salzburg: Landesbaudirektion.
Familie Moser
Aufzeichnungen Dr. Hubner

Andrea Gürtler
Datum der Erfassung 2021-02-09
Datum der letzten Bearbeitung 2021-03-19
letzter Bearbeiter Petra Aster

Standort

Kommentare

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Vollständig erfasst

Das Gütesiegel des BHW kennzeichnet dieses Objekt als vollständig und fachlich korrekt erfasst und vom BHW Fachbereich Klein-und Flurdenkmäler geprüft.